Die 99 Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 14 Jahren und 8 Lehrer in der Region Ludwigshafen im Südwesten Deutschlands waren am Dienstag auf einer für ihre Ausrüstung und Fähigkeiten zu schwierigen Strecke unterwegs, wie die Polizei Vorarlberg am Mittwochabend mitteilte. Lehrer wählten die Route aufgrund irreführender Informationen aus dem Internet.
Die Strecke sei im Internet als „klassischer Weg nach der Arbeit“ beschrieben worden, teilte die Polizei mit. „Tatsächlich ist der Heuberggrat ein teilweise ausgesetzter Weg mit Kletterstufen, die Schwindelfreiheit, Trittsicherheit und Erfahrung im alpinen Gelände erfordern.“ Außerdem war der Boden feucht und rutschig.
Als sich ein Teil der Gruppe entschied, zurückzugehen, rutschten zwei Schüler aus und wurden leicht verletzt. Als einzelne Schüler in Panik gerieten, setzten die Lehrer einen Notruf ab. Die 107 Menschen seien mit zwei Hubschraubern zu einer nahe gelegenen Forststraße gebracht worden, sagte Mittelbergs Bürgermeister Andi Haid. Neben den beiden Leichtverletzten seien mehrere Schüler “erschöpft, unterkühlt, durchnässt und völlig aufgelöst” gewesen, teilte die Polizei mit.
(SDA)