Der Euro schwächte sich am Mittwoch leicht ab und näherte sich der Marke von 1,07 Dollar.
Am Morgen wurde die Währung bei 1,0709 $ gehandelt. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Vortag auf 1,0713 US-Dollar (Montag: 1,0764 US-Dollar) festgesetzt.
Der Euro hatte bereits am Vortag unter der starken Dollarstärke gelitten und sich erst am Nachmittag leicht erholt. „In den USA dominiert die Erwartung eines raschen und kräftigen Anstiegs der Leitzinsen“, schreiben die Analysten der Landesbank Hessen-Thüringen. Befeuert wurde dies nicht nur von der hohen Inflationsrate und der zuletzt soliden Wirtschaftsentwicklung, sondern auch von Fed-Vertretern. Viele haben mehrere Zinserhöhungen der Federal Reserve um 0,5 Prozentpunkte unterstützt und Pläne angekündigt, die Zinsen über das neutrale Niveau anzuheben, um die Inflation einzudämmen. Auf einem neutralen Zinsniveau werden wirtschaftliche Aktivitäten nicht gebremst oder von der Geldpolitik getrieben.
Mitte der Woche dürften die neuen Konjunkturdaten für Aufmerksamkeit sorgen. Auf der Tagesordnung stehen Daten zur Industriestimmung und der Wirtschaftsbericht der US-Notenbank.
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FRANKFURT (DPA-AFX)
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