Geschäft
Die Vorarlberger Autohäuser sehen ihre Branche in einer prekären Lage. „Der Markt im Mai ist im Vergleich zum ohnehin schon sehr schlechten Jahr 2021 um mehr als 20 Prozent eingebrochen“, sagte Rudi Lins, Leiter der Fachgruppe, am Donnerstag in einer Aussendung.
23.06.2022 11.54
Online ab heute, 11.54 Uhr
Aufgrund von Lieferengpässen sei die Situation vieler Unternehmen in diesem Jahr „existenzbedrohend“, staatliche Unterstützung sei dringend, zumal sich die Lage weiter verschärfen werde.
Lieferprobleme bei Neuwagen
Die Gründe für die Lieferprobleme sind vielfältig und haben ihren Ursprung in der Pandemie, die Verknappung von Halbleitern und Rohstoffen wurde durch den jüngsten CoV-Ausbruch in Asien und nun den Krieg in der Ukraine verändert. „Für einen durchschnittlichen Händler bedeutet der Verlust von 300 Neuwagen einen durchschnittlichen Fehlbetrag von 450.000 Euro, was bedeutet, dass die Kosten kaum oder gar nicht gedeckt werden können“, sagt Lins. Hauptfaktor waren hier die Personalkosten. Diese können durch den mageren Arbeitstag nicht kompensiert werden, da Verschiebungen sehr erklärungs- und unterstützungsbedürftig sind.
Eine Lösung nach aktuellem Stornobonus, aber nur für Kfz-Gewerbeverkäufe ohne Werkstattverkauf, wäre „wünschenswert“. Mit dem Stornobonus III hätten beispielsweise stark serviceorientierte Unternehmen nicht die nötige Unterstützung erhalten.