Basel: Das steckt hinter dem mysteriösen Tatort. Aktivieren Sie jetzt den Basel-Push!

Auf den ersten Blick hätte man annehmen können, dass hier ein Verbrechen stattgefunden hat. Davon ging auch der Nachrichtenforscher aus, der sich am Freitag um 20 Minuten meldete und von seiner Beobachtung hinter der Basler Barfüsserkirche berichtete. Nur: Der Staatsanwalt wusste nichts. So wurde ein Verbrechen schnell ausgeschlossen. Und das Schweizer Fernsehen gab schnell auf, doch eines war sicher: Es muss ein Bühnen-Tatort gewesen sein.

Auch die 20-minütige Community war verblüfft und brachte einige kreative Szenarien ins Spiel. Leserin Silvi zum Beispiel vermutet, dass es sich um eine Polizeiübung gehandelt haben könnte. Obwohl Thomas meint, es müsse sich um eine „klassische Trainingssimulation für angehende Forensiker“ gehandelt haben. Währenddessen wittert Peter eine Verschwörung. „Er war Hohepriester, also ist alles eingesperrt“, ist er sich sicher. Und ein anonymer Brief, der verdächtigt wird, eine politische Kampagne dahinter zu haben. Der inszenierte Tatort soll das Bewusstsein schärfen und Druck auf die Ecke ausüben, Tatorte besser auszuleuchten.

Alles gute Vorschläge, aber alle falsch. Die Lösung des Rätsels heißt Krimi. Der Tatort war Teil einer Bühnenkrimijagd. Der Fall wurde natürlich bei einem Teamevent am Freitag beigelegt. Interaktives Spielen ist beliebt für Firmen- und Gruppenveranstaltungen. Binninger The Same Productions bietet den Stadtkrimi neu in allen grösseren Deutschschweizer Städten an.

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