Basel: Gemüse statt Wasser mitten im Sommer: Das Grün des Brunnens wird früh gereinigt Das ist “Flâneur”?

Gepostet am 21. Juni 2022, 17:49 Uhr

Vier beliebte Trinkwasserquellen haben kein Wasser, sie haben Salat. Die Aktion löste während der Hitze Wut in der Bevölkerung aus. Beamte sehen es immer noch als Erfolg.

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Am Barfüsserplatz, aber auch am Münsterplatz, Spalenberg und Rümelinsplatz gibt es kein Quellwasser mehr. Stattdessen wachsen dort Kräuter, Salat und Blumen.

Basler Stadtkonzept

Testquellen wurden in Basels Facebook-Gruppen buchstäblich gebrochen.

Facebook-Screenshot

Das vom Stadtkonzept Basel geförderte Stadtraumfest „Flâneur“ hat die Brunnen zum Unmut der Bevölkerung geleert.

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In vier Basler Brunnen wachsen Kräuter, Salat und Blumen. Mit der Begrünung der Brunnen hat der Staat nichts zu tun, für die Trockenbrunnen ist das Stadtraumfestival «Flâneur» zuständig, das vom Basler Stadtkonzept ins Leben gerufen wurde. Im September, also im Sommer, sollten die Beete an andere Brunnen verlegt und dort das Wasser abgestellt werden. Teile der Bevölkerung reagierten auf diese Logik mit Wut und Häme. Das Projekt wird nun am 28. Juni eingestellt, heißt es in einer Pressemitteilung vom Dienstag.

Die Aktion, die auf die Einzigartigkeit der Wasserspender und die Arbeit der PDI aufmerksam machte, die regelmäßig die Brunnen reinigt und Trinkwasser bereitstellt, wird von den Veranstaltern nach wie vor als Erfolg gewertet. „Fast alle Medien der Region haben über die Aktion berichtet. Die Reaktionen waren sowohl positiv als auch negativ“, sagte er.

Nach „erfreulicher Aufmerksamkeit der Bevölkerung“ und „unerwartet hohen Temperaturen“ wurde entschieden, das Projekt abzubrechen.

Empörte Bürger und Rekordhitze im Juni

In Basler Facebook-Gruppen werden Testquellen buchstäblich kaputt gemacht (siehe Fotostrecke). „Ich finde das echt blöd, ich würde lieber mehr Bäume pflanzen, aber die Brunnen Brunnen bleiben lassen“, klagt ein Nutzer.Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass der Bevölkerung im Sommer eine beliebte Bademöglichkeit vorenthalten wird.

“Ein Schurke, der schlecht denkt. Gerade zu dieser Zeit wurden Brunnen immer beliebter, um sich abzukühlen. Jetzt hört er auf, und wofür genau?” der Stadt ihres Trinkwassers zur heißesten Zeit des Jahres: “Es ist heiß und du bastelst herum. Weiß die Regierung wirklich, was sie da machen?“, fragt ein wütender Stadtbewohner.

Viele Menschen, ob Reisende oder Basler, waren von der Aktion nicht begeistert und die unerwartete Hitze des darauffolgenden Sommers legte sie beiseite.

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