Basel: Sag mir, wo du wohnst, und ich sage dir, wie viel du verdienst, darum geht es.

Das Amt für Statistik Basel-Stadt hat ein neues Online-Feature entwickelt, mit dem Basler Quartiere miteinander verglichen werden können. Wo ist die grünste Fläche? Wo wohnen die Reichen? where the poor Die neue Wohnviertel-App gibt Antworten auf diese Fragen und gruppiert die Kennzahlen von 16 Kennzahlen wie der Zweitquote, der durchschnittlichen Wohnungsgröße oder der Zahl der Arbeitsplätze in einer smarten Spinne. So können Sie auch Bezirke auf einen Blick vergleichen.

Im Verhältnis dazu haben die Vororte mehr Arbeitsplätze pro Einwohner und die Zahl der Gymnasien ist im Bruderholz höher. Auch die durchschnittliche Einkommenssteuer auf dem Bruderholz ist mit CHF 19’998 sehr hoch. Bettinger verdienen mehr und zahlen durchschnittlich 32’556 Franken an den Staat. Sie haben auch die größten Wohnungen, die meisten Grünflächen und den höchsten Anteil an Einfamilienhäusern. Und zahlen durchschnittlich CHF 20’515.- an Vermögenssteuern. Sie sind also absolut die Reichsten in ganz Basel. Und das sind meistens Schweizer. Mit 25,6 Prozent ist der Ausländeranteil der drittniedrigste im Kanton.

Ganz im Gegensatz zum Klybeck. Sie haben fast nichts. Die wenigen Reichen zahlen 194 Franken Vermögenssteuer. Und auch die Einkommenssteuer ist mit CHF 4’394 die tiefste in Basel. Wer über bescheidene Mittel verfügt, lebt auch bescheiden und verfügt im Schnitt nur über 32,7 m² Wohnfläche pro Kopf. Das hat auch mit Bildung zu tun: Auch die Sekundarschulquote ist mit 14,2 Prozent am niedrigsten, der Anteil der Sozialhilfeempfänger mit 4057 mit 12,8 Prozent am höchsten.

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