Bayern München Mané und Ligt besiegen DC United mit 6:2

Stand: 21.07.2022 08:39 Uhr

Die neue Tortaktik nach Robert Lewandowski muss nun nur noch gegen stärkere Konkurrenten funktionieren. In Washington schloss München DC United locker mit 6:2 ab.

Manuel Neuer plauderte lange am Ausgang des Stadions mit einem großen deutschen Fußballer, und nach dem 6:2-Sieg und dem Einzug der neuen Bayern-Stars ins Tor nahm Thomas Müller gerne ein Trikot davon mit beliebter Sport. in den USA, im Hotel als Souvenir.

Und die Erkenntnis, dass der FC Bayern München auch ohne Robert Lewandowski viele Tore schießen kann. „Nach Lewys Abgang müssen wir die Tore auf verschiedene Schultern verteilen. Und das haben wir gut gemacht“, sagte Müller nach dem lockeren Sieg durch Tore von Sadio Mané und Matthijs de Ligt gegen DC United.

Nächster Test gegen Manchester City

Jetzt muss er nur noch gegen stärkere Gegner antreten als den Tabellenletzten in der Eastern Conference der Major League Soccer. Der englische Meister Manchester City könnte am Sonntagabend in Green Bay der erste Prüfstein sein; Es ist zugleich die Generalprobe für den Auftakt des Pflichtspiels mit dem Superpokal eine Woche später um den Pokalsieger RB Leipzig.

„Ich denke, wir sind gefährlich genug, um in Zukunft viele Tore zu schießen“, sagte Trainer Julian Nagelsmann nach dem Erfolg in der US-Hauptstadt, wo er mit der Doppelführung Serge Gnabry und Mané an den Start ging. Sie haben beide getroffen.

Im verrückten und warmen Washington freute sich der 34-Jährige über den ersten und vorletzten Test einer kurzen Vorbereitung vor einem geplanten Besuch im Weißen Haus. “Wir haben gewonnen. Im Gegensatz zum Vorjahr, wo wir in der Vorbereitung nicht viele Spiele gewonnen haben”, sagte er mit einem Lächeln, “fühle ich mich besser als im Vorjahr.” Es hieß 2:3 gegen Köln, 2:2 gegen Amsterdam, 0:2 gegen Mönchengladbach und 0:3 gegen Neapel.

Bayerns Neuzugang trifft gegen DC United

Diesmal startet er besser, zumal neben Mané auch de Ligt nach einer Marathonfahrt von Turin über München nach Washington punktete. Zwar musste der neue Abwehrchef früh runter, Nagelsmann schloss das aber aus: „Schwieriger Tag, keine Verletzungen.“ Auch de Ligt selbst machte sich keine Sorgen.

Neben den beiden neuen Stars trafen auch Müller, Gnabry, Joshua Zirkzee und Marcel Sabitzer für die Bayern. Gerade letzterer ist derzeit vom Trainer überzeugt. „Er ist einer der besten Spieler, die ich bisher vorbereitet habe“, lobte Nagelsmann den ehemaligen Leipziger Mittelfeldspieler Sabitzer, der beim FC Bayern um seine letzte Chance kämpft.

Wie schon bei den Torhütern Mané und de Ligt freute sich Nagelsmann auch über Noussair Mazraoui und Ryan Gravenberch, die Müller mit einem Traumpass zum 6:2 ausgleichen. „Beide Spieler haben sich vor allem im Training sehr gut geschlagen“, sagte Nagelsmann, der am Vormittag in zwei Durchgängen die imposanten Gebäude und wunderschönen Parks Washingtons gesehen hatte.

Auch Müller, der ein Partnerklubtrikot der Kansas City Chiefs überreichte, freute sich damals über den ersten Auftritt nach Tormaschine Lewandowski. Wie Neuer plauderte er an der Ausgangstür mit dem in München geborenen David Bada, der für die Washington Commanders in der NFL spielt.

Müller: „Sie sind sehr variabel und flexibel“

Müller gefiel die neue Variabilität im Angriff. “Grundsätzlich sind wir in der Offensive sehr variabel und flexibel. Niemand hat so ein festes Profil”, sagte der 32-Jährige, “da gibt es viele Möglichkeiten.” Ein Match, von dem der Freigeist des Fußballs und der ehemalige WM-Torschützenkönig profitieren könnten.

Nagelsmann ist aufgeregt und zuversichtlich. “Wir haben versucht, einige Dinge anders zu machen als in der letzten Saison. Dann wussten wir, dass es normalerweise ein Tor ist, wenn wir mit Robert spielen. Jetzt haben wir nicht den neuen Klassiker.”

Anders als in den Vorjahren agierte München mit zwei Räten. „Es ist eine neue Aufgabe beim FC Bayern, aber es hat Spaß gemacht. Ich denke, wir haben uns sehr gut verstanden“, sagte Gnabry, 27, „Alle Neuzugänge sind Top-Typen und leisten einen guten Beitrag für die Mannschaft.“

Mané erwischte den Ball mit seinem ersten Tor zum 1:0 und traf mit etwas Glück vom Elfmeterpunkt. „Ich denke, es gibt viele Leute, die gerne Elfmeter machen würden“, sagte Gnabry über die Rolle, die bisher Versicherung Lewandowski vorbehalten war. „Mané ist einer der Kandidaten“, sagte Nagelsmann.

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