Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic lehnt Angebote von Sadio Mané ab.
Sadio Mané wird im Sommer Bayern-König. Der Senegalese soll einem Wechsel in die Bundesliga nichts entgegensetzen. Laut Daily Mail hat er bereits mit Ex-Bayer Thiago Alcantara (jetzt ebenfalls beim FC Liverpool) über die Möglichkeit gesprochen, in seine Heimat München zu ziehen.
Sadio Mané hätte nichts gegen einen Wechsel zum FC Bayern.Bild: keystone
Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic verhandelt derzeit mit dem FC Liverpool über einen Transfer. Allerdings sollen die Briten laut The Times irritiert über die Transferangebote des Bayern-Funktionärs sein.
Ablösesumme an UCL-Titel und Goldenen Ball gekoppelt?
Im Ergebnis war das erste Gebot ein Gesamtpaket von bis zu 25 Millionen Pfund (rund 29,2 Millionen Euro), beim zweiten Versuch bot „Brazzo“ dann bis zu 30 Millionen Pfund (35 Millionen Euro). Diese Summe würde Liverpool allerdings nur bekommen, wenn die Bayern in den nächsten drei Jahren die Champions League gewinnen und Sadio Mané jedes Mal Weltfußballer wird. Bei Verlust dieser Ziele würde die Ablösesumme auf 23,5 Millionen Pfund Sterling sinken.
Dass Salihamidzic sogar darauf besteht, dieses Szenario in sein Angebot aufzunehmen, raubt ihm die Glaubwürdigkeit. Liverpool-Beamte bezeichneten die vorgeschlagenen Klauseln laut The Times als „lächerlich“. Das zweite Angebot wurde inzwischen abgelehnt.
Zudem entspricht die Summe nicht dem, was sich die „Roten“ vorstellen: Julian Ward, der neue Sportdirektor des FC Liverpool, verlangt insgesamt 42,5 Millionen Pfund (knapp 50 Millionen Euro) für einen Mané. Ward spielte mit den Karten, die der FC Bayern für Robert Lewandowski, 33, viel mehr verlangte als für Mané, 30. Immerhin haben beide Profis noch nur ein Jahr Vertrag.
100 Millionen Euro für Darwin Núñez?
Zudem kann Liverpool das Geld gut gebrauchen: Laut “Tägliche Post” Jürgen Klopps Blick ist auf den 22-jährigen Darwin Núñez von Benfica gerichtet. Demnach hat Ward bereits Verhandlungen mit den Portugiesen aufgenommen. Núñez hat noch drei Jahre Vertrag, soll sich aber auf den Wechsel nach Liverpool freuen.
Darwin Núñez wechselt zu Liverpool. Bild: Tresorschlüssel
Der uruguayische Mittelstürmer beeindruckte in der vergangenen Saison mit 36 Toren in 41 Pflichtspielen. Auch gegen Liverpool traf er in der Champions League zweimal und beeindruckte dabei Jürgen Klopp. „Er war körperlich stark, schnell, am Ende ruhig. Na, sehr gut“, zitierte die Daily Mail den deutschen Trainer mit den Worten: „Wenn er gesund bleibt, hat er eine große Karriere vor sich.“
Aber auch Manchester United und Atletico Madrid sollen Interesse haben. Laut dem britischen Boulevardblatt steht eine Ablöse von 85 Millionen Pfund (rund 100 Millionen Euro) im Raum, für Liverpool wäre das eine Rekord-Ablösesumme des Klubs. (kpk)
Bayern ich? Diese Vereine waren bereits deutscher Meister
1/14
Bayern ich? Diese Vereine waren bereits deutscher Meister
was: keystone / ronald wittek
Vanessa und Aya stellen sich Stereotypen über Frauen-Volleyball und -Fußball
Das könnte Sie auch interessieren:
Zuletzt war er ein umstrittener österreichischer Nationaltrainer, nun tritt Franco Foda in die Fußstapfen von André Breitenreiter.
In der Super League waren zuletzt viele Stellen vakant, etwa in Basel und Bern und Winterthur, bei den beiden grössten Klubs des Landes und im Aufstieg. Natürlich sind nicht alle Jobs einfach, aber nicht so kompliziert, wie man es in Zürich erwarten würde. Dort suchte der Überraschungsmeister einen Nachfolger für den im vergangenen Sommer in die Schweiz gekommenen Trainer André Breitenreiter, der sensationell den Titel holte und dann schnell aus seiner Heimat in der Bundesliga verschwand.