Basketball
Zum zweiten Mal nach 2013 hat der BC Wien die Österreichische Herrenmeisterschaft gewonnen. Die Wiener gewannen am Dienstag das vierte Spiel in der „Best of Five“ Basketball Super League (BSL) win2day mit 86:60 (45:38) gegen Titelverteidiger Swans Gmunden. Der BC Wien gewann die Serie mit 3:1 und gewann gleichzeitig erstmals in der Vereinsgeschichte das Double.
31.05.2022 21.43
Ab heute, 21:43 Uhr online
Die Wiener, die als klarer Favorit in die Liga gestartet waren, wurden ihrer Rolle gerecht und verloren nur ein Spiel in den Play-offs. Insgesamt gab es in 37 Ligaspielen nur fünf Niederlagen. In Heimspielen war der neue Meister eine nahezu unschlagbare Kraft.
In 19 Spielen gegen den Favoriten aus Wien errangen sie 18 Siege. Anfang Februar legten Bogic Vujosevic, Enis Murati und seine Teamkollegen aus Eisenstadt mit dem ersten Pokalsieg den Grundstein für die erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte.
GEPA / Christian Moser Wiens Spieler war Bogic Vujosevic.
Die Teams tauschen offen Schläge aus
Gmunden stand nicht wie zuletzt bei den Wiener Favoriten vor seinem Publikum. Nach einem ausgeglichenen ersten Viertel sorgte Adin Vrabac mit einem „Buzzer“-Trio für das 23:18 aus Gästesicht. Die zweite Strecke hatte eine kurze Unterbrechung, weil es im Raum geregnet hatte. Wien behielt die Führung, aber die Schwanen konnten nicht abheben.
In einem offenen Schlagabtausch kam der Top-Österreicher nach einem 41:52-Rückstand zu Beginn des dritten Drittels auf zwei Punkte zurück, verlor dann aber einige Male den Ball, ließ Wien locker Punkte und zog mit 67:54 davon 67:54. Ende des Quartals verlässt. Das war die Vorentscheidung. Die letzten zehn Minuten der Saison wurden für die Wiener zum Spektakel.
“Ein würdiger Champion”
Angeführt von Vujosevic Baseman (25 Punkte), der in der Finalserie zum „MVP“ gekürt wurde, punkteten sechs der sieben Spieler des neuen Champions zweistellig. Wien sei „definitiv ein würdiger Champion“, gratulierte Richard Poiger, Sportdirektor der Swans. Die Wiener seien “das beste Team der Saison”.
„Titelverteidiger“ Murati, der vor der Saison vom Traunsee an die Donau wechselte, sei „unglaublich stolz auf die Mannschaft“. Es sei “etwas Besonderes gewesen, zu Hause den Titel zu holen”, erinnerte er sich an seine lange Zeit bei den Schwanen.
Playoff: BC Wien Gmunden 3:1 * 22.05. BC Wien Gmunden 83:63 26.05. Gmunden BC Wien 72:87 28.05. BC Wien Gmunden 86: 107 31.05. Gmunden BC Wien 60:86
* Endwertung der Serie „Best of five“.