Beginn der „Bockerer“-Proben

Kultur

Seit 50 Jahren wird das Theater auf Schloss Kobersdorf aufgeführt. Im Jubiläumsjahr steht „Der Bockerer“ auf dem Programm. Das Stück handelt von der Geschichte Österreichs zwischen 1938 und 1945. Karl Bockerer selbst wird von Intendant Wolfgang Böck gespielt.

06.06.2022 17.14

Ab heute, 17:14 Uhr online

Beim Fotoshooting des diesjährigen Programms der Schlossspiele Kobersdorf wirkt alles sehr harmonisch, obwohl viele der Kulissen erst vor wenigen Tagen zum ersten Mal zu sehen waren. Das Team ist sehr motiviert, schließlich ist es das Ziel, dem Publikum im Jubiläumsjahr Nacht für Nacht tolle Leistungen zu bieten. „Aus anfänglicher Neugier ist ein tolles Team entstanden, hinter den Kulissen und auf der Bühne habe ich keine Angst mehr“, sagt Regisseur Claus Tröger.

Der Anschluss Österreichs an Deutschland verändert das Leben des einfachen Metzgers Karl Bockerer massiv. Regisseur Wolfgang Böck kämpfte noch mit seinen zwei Rollen: Schauspieler und Regisseur. „Der Regisseur sagt, alles ist in Ordnung, weil alle da sind und arbeiten. Der Schauspieler denkt, er kann nicht alles machen, was man ihm sagt, er ist noch etwas mutlos, aber er wird sicherer“, sagte Böck.

Fotoserie mit 6 Bildern

Vorfreude und intensive Proben

Im Festsaal eines ehemaligen Wiener Hotels wird nun intensiv geprobt und das Stück weiterentwickelt. Das Set brennt, steht in den Startlöchern und freut sich auf Kobersdorf. Schauspielerin Maria Hofstätter war noch nie vor Ort, hatte aber konkrete Vorstellungen davon, wurde erwartet. „Ein schönes Schloss, ein schönes Publikum, ein schönes Bühnenbild, hoffe ich – und gutes Wetter, damit wir nicht absagen müssen“, sagt Hofstätter.

„Für mich ist es das siebte Jahr in Folge. Diese familiäre Atmosphäre, der Kontakt, den man zu den Dorfbewohnern hat, ist etwas Besonderes“, sagte Schauspieler Wolf Bachofner.

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