Forchheim/Nürnberg: Ein ICE wurde am Dienstagnachmittag kurz hinter Forchheim wegen eines Oberleitungsschadens für mehrere Stunden gestoppt. Laut einem Fahrgast stiegen die Temperaturen im Zug auf 40 Grad.
Für die rund 470 Fahrgäste eines ICE war es eine echte Tortur. Der Zug fuhr laut News5 von Nürnberg nach Berlin und hielt kurz hinter dem Bahnhof Forchheim. Ursache war offenbar der Schaden an der Airline und laut einem Passagier gab es sogar einen heftigen Schlag, als die Airline zusammenbrach.
Der Zug hielt dann etwa drei Stunden an der Bahnlinie. Da die Außentemperatur zum Zeitpunkt des Vorfalls knapp 30 Grad betrug, stieg auch die Temperatur im Zug: Der Fahrgast berichtet von bis zu 40 Grad.
Nach einiger Zeit konnte der ICE mit einer Diesellokomotive zum Bahnhof Forchheim zurückkehren. Dort wurden die 470 Passagiere evakuiert. Den Einheimischen wurden Getränke angeboten. Auf der Bahnstrecke Nürnberg–Bamberg führte der Vorfall zu zahlreichen Verspätungen und Ausfällen.