Großer Erfolg für die Premiere der Electro Days. Tausende Menschen verfolgten die Zukunft der Mobilität und hochrangige Führungskräfte der Branche diskutierten.
Porsche Salzburg und der Medienpartner „Heute“ hatten zur Diskussion in den Arkadenhof geladen, 300 Interessierte kamen und der Galaabend bot einiges. Erst eine Dusche – die Zuschauer mussten auf dem Weg zum Platz auf den Geländemodus umschalten – und dann ein Sturm spannender Wortmeldungen, denn echte Experten saßen auf dem Podium, von Herbert Diess (leitete die Konferenz) seitwärts. Der Volkswagen-Chef war aus Wolfsburg angereist.
Von links nach rechts: Christian Nusser, Günther Apfalter, Alfred Stern, Herbert Diess, Leonore Gewessler, Helmut List, Stefan Pierer Sabine Hertel
Man war sich einig, dass die Elektromobilität in den kommenden Jahren eine führende Rolle spielen wird, aber hinsichtlich der Transformationsgeschwindigkeit gingen die Teilnehmer unterschiedliche Richtungen ein. Vor allem KTM-Chef Stefan Pierer war skeptisch. „Autoguru“ Helmut List forderte eine Öffnung der Ermittlungen, Minister Gewessler freute sich über EU-Pläne, den Verkauf von „Verbrennern“ 2035 zu stoppen, Herbert Diess fand es gut, dass die Politik endlich Klarheit schaffe, die Sicherheit gebe zur Planung. Am Ende: Großer Applaus für die Mobilitätsprofis.
Experten diskutierten über die neue Welt der Mobilität. Sabine Hertel
Das Podium repräsentiert (oder sitzt) für 327 Milliarden Euro
Selten wurde das Thema Elektromobilität auf so hohem Niveau diskutiert. Auf dem Podium: Der zuständige Minister plus fünf leitende Angestellte von Weltkonzernen, deren Unternehmen einen Gesamtumsatz von 327 Milliarden Euro erwirtschaften (das dreieinhalbfache der Steuereinnahmen Österreichs pro Jahr), beschäftigen 874.000 Menschen.
Nav-Red Account Zeit20.06.2022, 05:30 | Akt: 20.06.2022, 09:55