Bei einem weiteren Feuergefecht in den USA sind fünf Menschen getötet worden

Weitere Opfer bei erneutem Schusswechsel in den USA: Bei einer Schießerei in einem Krankenhaus in Tulsa im US-Bundesstaat Oklahoma sind am Mittwoch mehrere Menschen getötet worden. „Wir können bestätigen, dass fünf Menschen getötet wurden, darunter der Schütze“, teilte die Polizei am Mittwochabend (Ortszeit) mit. Der Verdächtige wurde zuvor als „außer Gefecht“ bezeichnet.

Auf Twitter meldete die Polizei zunächst eine „aktive Schießerei“. Stunden nach der Schießerei durchkämmten uniformierte Beamte das Gebäude. Zunächst hieß es auch, er versorge die Verletzten, ohne weitere Angaben zu machen.

Nach ersten Erkenntnissen wurde der Schütze erschossen, was später vom stellvertretenden Polizeichef von Tulsa, Eric Dalgleish, bestätigt wurde. Der Mann war zuvor mit einem Gewehr und einer Pistole in das Gebäude eingedrungen, das zu einem Krankenhaus gehört.

Arzt motivieren?

Nach Angaben der Polizei wurden die Beamten ins St. John’s Hospital gerufen. Francis am Nachmittag von einem Schützen. Zuverlässige Informationen zur Tatgeschichte gab es zunächst nicht. Der Stadtrat von Tulsa, Jayme Fowler, sagte: „Soweit ich weiß, hatte der Schütze ein Problem mit einem bestimmten Arzt und konnte diesen Arzt nicht finden.“ Dies war der Auslöser für das gewalttätige Verhalten.

Ratsmitglied Fowler sagte, der Schütze habe sich das Leben genommen. Zur Identität des Angreifers wurden zunächst keine Angaben gemacht.

Polizisten durchsuchen weiterhin das Gebäude, in dem die Tat stattgefunden hat. Luftaufnahmen eines Fernsehhubschraubers während des Polizeieinsatzes zeigten, wie der Erste das Krankenhaus mit einer Trage verließ.

Schießserie in den USA

Die Vereinigten Staaten werden derzeit von einer Serie von Schießereien erschüttert. Am vergangenen Dienstag eröffnete ein 18-Jähriger das Feuer auf eine Grundschule in Uvalde, Texas. Der Schütze versteckte sich in einem Klassenzimmer und tötete 19 Kinder und zwei Lehrer, bevor er selbst von der Polizei erschossen wurde. Ein paar Tage zuvor eröffnete ein Schütze das Feuer auf einen Supermarkt in Buffalo, New York, tötete zehn Menschen und verletzte drei weitere. Laut Ermittlern war die Tat rassistisch motiviert: 11 der 13 Opfer waren Schwarze.

Vor allem das Massaker von Ugalde hat die Debatte um eine Verschärfung der Waffengesetze in den USA angeheizt. US-Präsident Joe Biden, ein Demokrat, hat sich dafür ausgesprochen. Viele Republikaner wehren sich jedoch seit Jahren gegen strengere Vorschriften, etwa gegen ein Verbot von Sturmgewehren. Die Vereinigten Staaten kämpfen seit langem mit massiver bewaffneter Gewalt. Im Jahr 2020 waren Schusswunden in den Vereinigten Staaten die häufigste Ursache für Tötungsdelikte an Kindern und Jugendlichen, noch vor Verkehrsunfällen. (SDA)

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