Der Westen habe dazu aufgerufen, Russland auf dem Schlachtfeld zu besiegen, und fordere Waffen, auch solche, die sein Land erreichen könnten, so der Außenminister. Im Falle einer Zustellung hat dies Konsequenzen.
NATO-Abkommen über schwere Waffen
Erst vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass Nato-Staaten informell vereinbart hatten, bestimmte Waffensysteme nicht an die Ukraine zu liefern. Bündniskreise in Brüssel bestätigten der Nachrichtenagentur dpa, dass damit das Risiko einer direkten militärischen Konfrontation zwischen Nato-Staaten und Russland so gering wie möglich gehalten werde.
So wird befürchtet, dass Russland die Übergabe westlicher Kampfpanzer und Kampfjets offiziell als Kriegseintritt ansehen und dann militärische Vergeltungsmaßnahmen ergreifen könnte. Inwieweit die NATO Langstreckenraketen als schwere Waffen einstuft, ist nicht bekannt.
Die USA stellen der Ukraine Hilfspakete in Milliardenhöhe zur Verfügung
US-Präsident Joe Biden hat ein neues 40-Milliarden-US-Dollar-Hilfspaket für die Ukraine im Wert von rund 38 Milliarden US-Dollar auf den Weg gebracht.
Etwa die Hälfte der Gesamtsumme des Pakets fließt in die Verteidigung. Davon fließen 6 Milliarden Dollar in die direkte Militärhilfe für die Ukraine. Weitere Milliarden müssen unter anderem verwendet werden, um die US-Bestände an Militärausrüstung aufzufüllen, die in die Ukraine geschickt werden. Die US-Regierung hatte zuvor mehrere große Hilfspakete für die Ukraine geschnürt.