Berlin-Spandau: Ein Polizist tötet die Angreifer

Blaulicht-Blog

Ein Polizist schoss die Angreifer nieder

Aktualisiert: 24.06.2022, 17:22 | Lesezeit: 8 Minuten

Ein blaues Licht beleuchtet das Dach eines Polizeiautos.

Foto: dpa

Auf unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen der Polizei und Feuerwehr Berlin und Brandenburg, Stand Freitag, 24.06.2022.

Spandau: Ein Mann greift Polizisten mit einer Schrotflinte an

Ein Polizist hat am Donnerstagnachmittag in Spandau einen Mann erschossen, der ihn zuvor angegriffen und mit einem Messer verletzt hatte. Laut Polizei wurden im Rahmen eines Amtshilfeersuchens eines Vorgesetzten Einsatzkräfte in die Straße An der Kappe gerufen, weil der Vorgesetzte einem Mann ein Dokument vorlegen wollte.

Als Polizisten vor der Wohnung des Mannes standen, soll dieser plötzlich die Tür geöffnet und einen Polizisten mit einem Messer im Gesicht verletzt haben. Der Beamte schoss dem 25-Jährigen unter anderem in den Bauch. Er musste in einem Krankenhaus operiert werden, sein Leben sollte nicht in Gefahr sein. Auch der Polizist musste in einem Krankenhaus behandelt werden. Wie üblich untersucht ein Mordkommissar die Umstände der Schießerei.

Mitte: schwer verletzter E-Scooter-Fahrer

Ein E-Scooter-Fahrer ist am Donnerstag bei einem Autounfall in Mitte schwer verletzt worden. Nach derzeitigem Kenntnisstand und Zeugenaussagen war gegen 17.15 Uhr ein 63-jähriger Mann mit seinem Lieferwagen von der Friedrichstraße in Richtung Chausseestraße unterwegs. Als er nach links in die Hannoversche Straße abbog, stieß er mit einem Fahrer eines 41 Jahre alten Elektrorollers zusammen, der von der Chausseestraße kam und die Kreuzung in Richtung Friedrichstraße überqueren wollte. Durch den Aufprall stürzte der 41-Jährige zu Boden und erlitt Knochenbrüche und Schürfwunden am linken Bein. Rettungskräfte brachten den Schwerverletzten zur Behandlung in ein Krankenhaus. Der Fahrer des Kleintransporters, der nach eigenen Angaben den Unfall nicht bemerkt hatte, setzte seine Fahrt bis zur Hessischen Straße fort, wo er von einem Zeugen über den Unfall informiert und später zum Unfallort zurückgebracht worden sein soll. Er erlitt keine Verletzungen.

Morgenpost von Christine Richter

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Schöneberg: Dammbrand sorgt für Behinderungen des Bahnverkehrs in Südkreuz

Ein Brand auf dem Bahndamm zwischen Teltow und dem Bahnhof Südkreuz in Schöneberg hat am Freitag zu Zugbehinderungen geführt. Nach Angaben der Deutschen Bahn fielen die Züge aus, andere wurden umgeleitet. Angesichts der hohen Waldbrandgefahr rund um Berlin könnten diese Störungen nun häufiger auftreten, sagte eine Sprecherin. “Wir sind überall dort betroffen, wo unsere Spuren sind, wenn es brennt.”

Weißensee: Werkstatt in Flammen

Am Weißensee in der Liebermannstraße brannte am Freitagnachmittag eine Werkstatt. Das teilte die Berliner Feuerwehr auf Twitter mit. Man sei mit 54 Einsatzkräften vor Ort oder unterwegs.

Am Freitagnachmittag brannte eine Werkstatt in Weißensee Foto: Thomas Schubert

Biesdorf: Feuerwehr sucht im Biesdorfer See nach einer vermissten Frau

Feuerwehrleute suchten am Freitagnachmittag im Biesdorfer Baggersee nach einer vermissten Frau. Ersten Berichten zufolge sei eine Frau laut einem Zeugen beim Schwimmen untergegangen und nicht wieder aufgetaucht. Die Feuerwehr suchte mit 33 Einsatzkräften nach der vermissten Person, zunächst jedoch ohne Erfolg. Taucher wurden auch eingesetzt, um den See zu durchsuchen.

Feuerwehrleute suchten am Biesdorfer See nach der vermissten Frau Foto: Thomas Peise

Mitte: Radfahrer von Auto angefahren und schwer verletzt

Bei einem Autounfall in Mitte wurde am Donnerstagnachmittag eine Radfahrerin so schwer verletzt, dass sie intensivmedizinisch behandelt werden musste. Nach bisherigen Angaben fuhr der 18-Jährige kurz vor 14 Uhr auf der Axel-Springer-Straße in Richtung Lindenstraße. Er soll den rechten Fahrstreifen benutzt haben. An der Einmündung in die Zimmerstraße soll die junge Frau aus noch nicht geklärten Gründen auf der linken Spur gefahren sein, wobei sie von einem in gleicher Richtung fahrenden Autofahrer überrollt und überrollt worden sein soll. Rettungsschwimmer und die Besatzung eines Rettungswagens versorgten die Schwerverletzten zunächst am Unfallort und transportierten sie anschließend in ein Krankenhaus. Der 54-jährige Fahrer und sein Beifahrer wurden nicht verletzt.

Lichterfelde: Streit um den BVG-Bus

Polizisten wurden am Donnerstag zu einem Streit um einen Bus der BVG auf der Linie M85 in Lichterfelde alarmiert. Zwei 15- und 19-Jährige gaben laut Polizei an, mit dem Bus zum S-Bahnhof Lichterfelde Süd unterwegs zu sein, als ein später als 74 identifizierter älterer Mann die junge Frau ohne Mund und Nase aggressiv angriff. der Umschlag soll adressiert worden sein. Als sie ihm daraufhin auf Französisch antwortete, soll er ihr ins Gesicht gespuckt haben. Wütend soll die 19-jährige Begleiterin den 74-Jährigen angerufen haben, der sie daraufhin seinerseits geohrfeigt habe. Zudem soll sich der Mann rassistisch über Frauen geäußert haben und die Situation hat zu gegenseitigen Auseinandersetzungen zwischen dem 19-Jährigen und dem 74-Jährigen geführt, insgesamt wurden drei Vorwürfe wegen Körperverletzung erstattet, eine Anzeige Strafbar wegen Beleidigung und eines Verstoßes gegen das Jugendschutzgesetz. Die Ermittlungen dauern an.

Mitte: Tanzende Taschendiebe festgenommen

Ermittler haben am Donnerstag gegen 16.05 Uhr im U-Bahnhof Potsdamer Platz in Mitte einen 38- und 34-jährigen Mann festgenommen. Beide werden verdächtigt, kurz zuvor zwei Männer von den sogenannten Antanzen gestohlen zu haben. Betroffen war ein 79-jähriger Mann, der von einem 34-jährigen Tatverdächtigen im Bereich des U-Bahnhofs Mohrenstraße in eine Armbanduhr entwendet worden sein soll. Von der Polizei verhört, behauptete der Mann, die Uhr sei ihm kurz darauf von einem Fremden zurückgegeben worden.

Im Bereich eines Einkaufszentrums am Leipziger Platz soll der 38-jährige Tatverdächtige einem Unbekannten mehrere Geldkarten entwendet haben. Der 38-Jährige war bei seiner Festnahme im Besitz mehrerer solcher Karten, die ihm nicht gehörten. Die Beamten fanden bei beiden Verdächtigen auch mehrere Wertsachen, darunter verschiedene Schmuckstücke, die von anderen Verbrechen stammen könnten. Nach der Behandlung durch den Ermittlungsdienst wurden die Männer der Fachabteilung des Landeskriminalamtes übergeben. Sowohl der 34-Jährige als auch der 38-Jährige sind polizeibekannt. Sie müssen noch am selben Tag einem Richter vorgeführt werden, damit ein Haftbefehl erlassen werden kann.

Mitte: Zwei Autos in Brand gesteckt

In Moabit sind nach Angaben der Polizei am Freitagmorgen zwei Autos ausgebrannt. Ein Anwohner rief kurz nach 3 Uhr morgens Beamte zu einem brennenden Auto in der Sickingenstraße. Die Flammen griffen auf ein vor ihm geparktes Auto über und beschädigten auch ein weiteres Auto und einen Rolladen eines Erdgeschosses. Die Berliner Feuerwehr hat den Brand gelöscht. Keiner wurde verletzt. Die beiden brennenden Fahrzeuge brannten vollständig aus. Aufgrund des Brandverdachts hat ein Brandkommissar des Landeskriminalamts die weiteren Ermittlungen übernommen.

Frankfurt/Oder: Unfall nach Überholvorgang auf der B112: Drei Jugendliche verletzt

Bei einem Unfall auf der B112 zwischen Frankfurt (Oder) und Lebus sind drei junge Radfahrer verletzt worden. Ein 66-jähriger Autofahrer soll bei einem Überholversuch mit der Gruppe von Radfahrern und drei weiteren Autos zusammengestoßen sein, teilte die Polizei am Freitag mit. Zwei 13-jährige Jungen und ein 14-jähriges Mädchen aus der Radsportgruppe erlitten leichte Verletzungen. Sanitäter brachten sie ins Krankenhaus. Auch zwei Fahrer wurden leicht verletzt. Drei der Autos waren nicht mehr fahrbereit. Der Sachschaden belief sich laut Polizei auf etwa 20.000 Euro.

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