Bezirksgericht Winterthur: Anbieten von Puderzucker an der Bushaltestelle

– Puderzucker an der Bushaltestelle anbieten

Weil er fünf Gramm Puderzucker statt Kokain an einen V-Mann verkaufte, musste sich ein Mann ohne Anwalt und ohne Erfolg vor einem Amtsgericht verteidigen.

Gepostet: 02.06.2022, 05:30

Der Verdächtige verkaufte Puderzucker zum üblichen Preis von 100 Franken pro Gramm Kokain.

Symbol: Schlussstein / Christian Charisius

Am Mittwoch hat das Bezirksgericht Winterthur einen ungewöhnlichen Fall verhandelt. Der Angeklagte verkaufte im Oktober an einer Bushaltestelle fünf Gramm Puderzucker als Kokain und verlangte 500 Franken. Weil er kein Kokain war, wurde er wegen Betrugs angeklagt. Der Libanese, der sich entschied, keinen Anwalt zu engagieren, bestritt, dass Kokain jemals erwähnt wurde. Der Käufer verlangte nur „etwas Weißes“.

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