Big Bang auf dieser Brücke
Eierwerfen-Alarm, weil der Superheld von Jeff Bezos zu groß ist
Ein amerikanischer Milliardär provoziert den Zorn einer halben holländischen Stadt: Was wie ein Hollywood-Film aussieht, ist Realität. Die Protagonisten der Geschichte sind der Chef von Amazon Jeff Bezos und die Bürger von Rotterdam.
Gepostet: 20:38 Uhr
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Aktualisiert: vor 56 Minuten
Luxus versus Tradition. Dekadenz versus Pragmatismus. Milliardär Jeff Bezos (58) vs. Rotterdamer Mittelfeldspieler. Die Bewohner der Hafenstadt kämpfen für eines ihrer Ziele. Was ist passiert?
Amazon-Gründer Bezos verschenkt eine Luxusyacht. Kaufpreis: 430 Millionen Franken. Gebaut wird der Megapart auf einer Werft in der niederländischen Metropole Rotterdam. Schon vor seiner Jungfernfahrt taucht ein erstes Problem auf: die altehrwürdige Königshavener Brücke.
Plan A ist gescheitert, du brauchst jetzt einen Plan B.
Der Superiot von Bezos ist zu hoch, um unter der Brücke durchzukommen. Aber es ist der einzige Weg von der Werft zum Meer. Aus diesem Grund hatte der Schiffbauer Oceano die Rotterdamer Stadtverwaltung gebeten, den Mittelteil der Brücke abzubauen. Bezos und Oceano hätten bezahlt. Der Sprecher des Bürgermeisters widersprach dem nicht: “Das ist der einzige Weg zum Meer.”
Allerdings kam das Projekt bei den Rotterdamern nicht gut an. Sie nannten Bezos einen „megamanischen Millionär“. Werftmitarbeiter fühlten sich sogar bedroht und das Unternehmen befürchtete, dass beim Auslaufen faule Eier auf die Yacht geworfen würden.
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Daher hat Oceano den Abbauantrag zurückgezogen. Das Problem bleibt jedoch, dass die Stangen zu hoch sind und nicht unter die Brücke passen. Niederländische Medienberichte verraten nicht, welchen Plan B Bezos und die Werft nun haben. (gif)