Bis zu 20 Prozent Aufpreis: Butter und Margarine sind deutlich teurer

Bis zu 20 Prozent Zuschlag

Butter und Margarine werden immer teurer

Butter ist für die Schweizer ein Grundnahrungsmittel. Jetzt wird es teurer. Grund dafür sind die steigenden Kosten für Rohstoffe, Futtermittel, Verpackung, Transport und Energie.

Butter gehört in jeden guten Schweizer Haushalt. Butter verleiht Speisen Geschmack, macht Fleisch beim Braten zart und verleiht Ihrem Sonntagszopf etwas. Aber Butterliebhaber haben es derzeit schwer. Die Preise steigen und steigen. Vor allem, weil die Futter- und Energiepreise gestiegen sind.

Zum Beispiel bei Coop. Der Händler bietet sehr transparente Informationen in seiner eigenen Zeitung. Butter und vor allem Margarine werden sehr teuer. Mödeli Butter (250 Gramm) steigt von 3.65 auf 3.70 Franken. Eine Prämie von 1,4 Prozent.

Das ist im Vergleich zu Margarine immer noch heilig. Becel Classic (225 Gramm) kostet neu 2.75 Franken statt bisher 2.40 Franken. Dies entspricht einer Steigerung von 14,6 %. Die Prämie für Lätta ist sogar noch höher. 225 Gramm kosten neu satte 3.25 Franken statt 2.75 Franken. Das sind satte 18,2 Prozent Vorteil.

Zum Vergleich: In der Schweiz sind die Lebensmittelpreise inflationsbedingt um 11,5 Prozent gestiegen.

“Wir vermeiden Preiserhöhungen”

Die Konkurrenten von Coop sind deutlich weniger transparent. «Wir mussten im Laufe des Jahres die Preise anpassen, aber derzeit sind solche Massnahmen nicht geplant», sagt ein Migros-Sprecher gegenüber Blick. Beispiele für konkrete Preise will er nicht nennen.

«Obwohl die Zeiten momentan schwierig sind, vermeiden wir Preiserhöhungen wo immer möglich», sagt ein Sprecher von Lidl Schweiz. „Aber wir können sie nicht ausschließen. Wie viele andere Händler in diesen Tagen stehen auch wir vor der Herausforderung teilweise deutlich steigender Rohstoffpreise, weshalb es in einigen Produktgruppen, darunter auch bei Butter, Preisanpassungen gegeben hat.“

Angespannte Situation auf dem Rohstoffmarkt

Auch Aldi ist zurückhaltend und diplomatisch. Man muss zwischen den Zeilen lesen. „Wir sehen uns derzeit einer allgemein preislich sehr angespannten Situation auf dem Rohstoffmarkt gegenüber, vermeiden aber Preiserhöhungen, wo immer möglich, unter anderem durch die kontinuierliche Optimierung unserer effizienten Prozesse“, sagt er Und doch: Eine weitere Preiserhöhung ist nicht auszuschließen.

Und was ist mit Denner? „Die Preise sind in den letzten Jahren dauerhaft und flächendeckend gefallen“, sagt ein Sprecher. Jetzt erleben Sie die gegenteilige Entwicklung. Auch Denner sieht sich mit Preiserhöhungen seitens der Lieferanten konfrontiert, da steigende Kosten für Rohstoffe, Futtermittel, Verpackungen, Transport und Energie die Produkte verteuern.

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