13. Juni 2022
© APA/APA/AFP/KAREN BLEIER
Anfang der Woche fiel der Preis von Bitcoin zeitweise auf den niedrigsten Stand seit Dezember 2020. Der Wert der wichtigsten und bekanntesten Digitalwährung hat sich zuletzt leicht erholt, lag aber immer noch deutlich unter dem Niveau vom Sonntag.
Zuletzt kostete ein Bitcoin knapp 26.000 Dollar, rund zweieinhalb Prozent weniger als am Wochenende, als der Kurs bereits deutlich gefallen war.
Bitcoin fiel bei den ersten Trades auf der Handelsplattform Bitstamp am Montag zeitweise unter die 25.000-Dollar-Marke, den niedrigsten Stand seit Ende 2020. Wichtigster Grund für den Kursrückgang der letzten Tage waren die am Freitagnachmittag veröffentlichten US-Inflationsdaten.
Dies schürte die Erwartung einer beschleunigten Zinsänderung in den Vereinigten Staaten. Seitdem hat sich der US-Dollar stark aufgewertet, die Anleiherenditen sind gestiegen und die Aktienkurse weltweit eingebrochen. Die Bitcoin-Verluste sind seit Freitagnachmittag um rund 13 Prozent gestiegen, nachdem der Kurs der digitalen Währung wochenlang um die 30.000 US-Dollar schwankte.
Bis November letzten Jahres wuchsen digitale Währungen trotz bereits hoher Inflation weiter.
Damals sahen einige Marktbeobachter Bitcoin & Co trotz extrem starker Schwankungen als Schutz vor einer Abwertung klassischer Währungen wie dem Dollar. Das Bild hat sich nun komplett verändert. Bitcoin ist seit dem Erreichen eines Allzeithochs von 69.000 US-Dollar im November um mehr als 60 Prozent gefallen.