Björn C. aus Brandenburg in der Ukraine ist gestorben

Von Nils Kottmann

Björn C. (39) aus Brandenburg war einer von vielen Deutschen, die in der Ukraine freiwillig gegen die Truppen von Kreml-Diktator Wladimir Putin (69) gekämpft haben.

Dort wurde Björn C. nach Angaben seiner Einheit, der Internationalen Verteidigungslegion der Ukraine (ILDU), getötet. Wann, wo und unter welchen Umständen er starb, machte die Freiwilligenorganisation nicht. Die deutsche Botschaft in Kiew bemühe sich nach Angaben des Auswärtigen Amtes um Aufklärung und stehe “in Kontakt mit den ukrainischen Behörden, die entsprechende Nachrichten verbreitet haben”.

Nach BILD-Informationen starb der Brandenburger an den Folgen des russischen Feuers. Ein Kollege versuchte vergeblich, sein Leben zu retten. In BILD schildert der Genosse die Situation.

In ihrer Erklärung würdigte die ILDU auch drei weitere Ausländer, die im Kampf für die Ukraine ihr Leben verloren: „Wir haben unsere Brüder im Kampf verloren, aber ihr Mut, ihre Erinnerung und ihr Vermächtnis werden uns für immer inspirieren.“

Neben Björn C. diente auch der Niederländer Ronald V. (†55) in der Freiwilligeneinheit. Er starb Anfang Mai bei einem Artilleriefeuer in der Nähe von Charkiw. Sein Begleiter, der Franzose Wilfried B. (†32), wurde am 1. Juni in der Gegend von Charkiw getötet, berichtet „Libération“.

Die Freiwilligeneinheit erwähnte auch Michael O. (†47), der vor einer Woche getötet wurde. Unklar ist jedoch, ob der Australier als Soldat gekämpft hat. Nach Angaben seiner Familie soll er Verwundete von der Front getragen haben, berichtet ABC.

Nach Angaben der Internationalen Verteidigungslegion kämpfen Bürger vieler Länder an der Seite der Ukraine, darunter Dänemark, Israel, Polen, Kroatien und Großbritannien.

Weitere Informationen zu Brandenburg

Kurz nach Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine kündigte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj (44) Ende Februar die Bildung einer internationalen Freiwilligenbrigade an. Ukrainischen Berichten zufolge wurden daraufhin rund 20.000 Freiwillige aus aller Welt angeboten. Russland sagte diese Woche, es habe „Hunderte“ ausländischer Kämpfer in der Ukraine getötet.

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