Blitzwetterwarnung für Toggenburg und St.Gallen


Wetter

Warnung vor rotem Unwetter: Stürme zogen vom Toggenburg nach St.Gallen und in den Thurgau – Romanshorn hat hart getroffen

Am Freitag um 15:55 Uhr wurde ein Sturm der Stufe Rot registriert. Der Fokus lag auf dem Toggenburg. 875 Blitzeinschläge wurden in St. Gallen registriert. Romanshorn wurde hart getroffen: Innerhalb von zwei Stunden gingen bei der Kantonspolizei 20 Meldungen über Wassereinbrüche in die Gebäude ein.

Es wird eine hohe Blitzaktivität erwartet.

Bild: Schlussstein

Auf die Nebelhitze folgte am Freitagnachmittag ein heftiger Hitzesturm, bevor es am Samstag erneut heiß wurde: Wie eine Sturmwarnung der Meteocentrale kurz vor 16 Uhr mitteilte, drohte lokal Hagel, Starkregen und Gewitter. Es wurde berichtet, dass die Blitzaktivität hoch war. Erneut belegte der Kanton St. Gallen den ersten Platz im Blitz-Ranking. Mit 875 Höchstwerten verwies St. Gallen die Kantone Thurgau und Schwyz auf die Plätze drei und vier. Graubünden ist Fünfter, Ausserrhoden Sechster und Innerrhoden Achter.

Die #Stürme sind vor allem im Süden bereits nach Osten gezogen und der Osten ist an manchen Stellen noch nass. Der #Sturmtag ist sicher glatter als bislang erwartet: vor allem im Süden bis zu über 30 mm #Regen und fast 3000 #Blitze quer durch die Schweiz. (rp) pic.twitter.com/QllNAsZC4N

– MeteoNews Schweiz (@MeteoNewsAG) 3. Juni 2022

Der Schwerpunkt des heftigen Unwetters lag im Raum Toggenburg. Der Sturm kam aus dem Südwesten und bewegte sich mit einer Geschwindigkeit von 32 Meilen pro Stunde nach Nordosten. Laut MeteoNews war es weniger schlimm als erwartet. Die St. Galler Polizei erhielt nur zwei Anzeigen: von Ebnat-Kappel und Nesslau.

Romanshorn war am stärksten betroffen: „Wir haben um 16.30 Uhr die erste Meldung erhalten, dass Wasser in ein Gebäude eindringt“, sagte Polizeisprecherin Claudia Brunner auf Anfrage. In etwa zwei Stunden kamen etwa 20 weitere Berichte hinzu. “Alle haben über Wasser im Keller oder in einer Tiefgarage geredet.”

DANKE 🙏 von der Feuerwehr Romanshorn für die schnelle Hilfe nach dem Unwetter … Ein unverzichtbarer und wertvoller Milizdienst für unsere Gesellschaft! #bomber # Dankbar #MILITISIERUNG # 118 pic.twitter.com/HHUrY5Rptq

– Diana Gutjahr (@ DianaGutjahr1) 4. Juni 2022

Folgende Orte lagen auf dem Weg zum Sturm:

  • Mogelsberg (15:55 Uhr)
  • Dick (15:55 Uhr)
  • St. Peterzell (15:55 Uhr)
  • Hemberg (15:55)
  • Ulisbach (15:55 Uhr)
  • Wattwil (15:55 Uhr)
  • Lichtensteig (15:55)
  • Schwellbrunn (15:56)
  • Schachen b. Herisau (16:04)
  • Herisau (16:08)
  • St.Gallen (16:12)
  • April SG (16:16)
  • Engelberg (16:24)

Sonniges Wetter am Samstag

Der erste Sturm des Wochenendes ist vorbei und es wird vorerst Sommer: „Am Samstagmorgen ist es sehr sonnig, vor allem in der Ostschweiz“, sagte Michael Eichmann von Meteonews gegenüber FM1Today. Zudem werden vor allem in den Alpen und im Jura lokal stärkere Schauer und Stürme erwartet. Im Flachland soll es meist trocken bleiben. «Die Temperaturen steigen auf 25 Grad warm und wahnsinnig, im Thurgau und am Bodensee sind bis zu 28 Grad möglich», sagt Eichmann.

Chance auf Gewitter am Sonntag

Laut Eichmann ist es “sehr schwierig”, die genaue Region und Stärke des Unwetters vom Sonntag vorherzusagen. Meteorologen sehen es aber schon: «Das Potenzial für starke Unwetter in der Ostschweiz ist definitiv vorhanden.» Vor allem in der zweiten Sonntagshälfte könne es zu heftigen Unwettern kommen. Besonders betroffen dürften der Norden Graubündens und die Bodenseeregion sein.

Dadurch sinken auch die Temperaturen leicht. Der Maximalwert soll in St. Gallen bei rund 22 Grad und am Bodensee und im Rheintal bei 25 Grad liegen. (PD / rot)

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