Noch immer brennt es in der Sächsischen Schweiz – das Einsatzgebiet umfasst mittlerweile eine Fläche von der Größe von 210 Fußballfeldern.
Die Lage im Waldbrandgebiet des Nationalparks Sächsische Schweiz ist noch immer nicht unter Kontrolle. „Die Lage bleibt angespannt. Der Regen über Nacht hat etwas geholfen, aber die Windböe hat Probleme gemacht“, sagte Yamina Benamara vom Landratsamt Sächsische Schweiz und Osterzgebirge am Samstagmorgen auf Anfrage. Rund 600 Feuerwehrleute und zwölf Löschhubschrauber kämpfen noch immer gegen die Glut unter Tage.
“Das Feuer breitet sich in einer Tiefe von bis zu einem halben Meter weiter aus”, erklärte Benamara. Der Boden musste in mühsamer und anstrengender Arbeit aufgerissen und anschließend kräftig gewässert werden. Schweres Gerät oder Fahrzeuge konnten auf felsigem und steilem Gelände nicht eingesetzt werden.
Für die nächsten Wochen ist kein Regen vorhergesagt
Das Einsatzgebiet umfasst nach wie vor eine Fläche von etwa 150 Hektar, was der Größe von etwa 210 Fußballfeldern entspricht. Ein Ende ist nicht in Sicht, solange die heftigen Regenfälle die Arbeit nicht begünstigen. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes ist für die ganze kommende Woche kein Regen zu erwarten.
Das Feuer brach im Nationalpark Böhmische Schweiz aus und breitete sich dann auf den Nationalpark Sächsische Schweiz aus. Auf tschechischer Seite ist das Feuer nach Angaben lokaler Behörden unter Kontrolle.