Aktualisiert am 16. Juni 2022, 12:41 Uhr
Ein Brand in einem Planenzimmer in Fronleichnam erschütterte die Einwohner von Grossdietwil. Inzwischen ist das Feuer gelöscht, verletzt wurde niemand. Die Ursache ist noch unbekannt.
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Die Lobby des Autohauses geriet vollständig in Brand.
20min / News-Scout
Mehrere Autos wurden verbrannt.
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Die Feuerwehr ist vor Ort und bekämpft den Brandherd.
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Nach Angaben der Luzerner Polizei ist am Donnerstagmorgen in Grossdietwil (LU) ein heftiges Feuer ausgebrochen. Bei dem betroffenen Gebäude handelt es sich um den Planenraum eines Autohauses. Dicke schwarze Rauchwolken, die vom Feuer in den Himmel gestiegen waren, hätten die Anwohner in Aufregung versetzt, sagte ein Informant. Rußpartikel fielen auf einen nahe gelegenen Balkon. Ein Nachbar sagte auf Anfrage, gegen 9 Uhr seien mehrere Explosionen zu hören gewesen: „Dann sind wir aufgestanden und haben die riesige Wolke gesehen, die immer größer wurde.“
Zunächst mussten die Dieseltanks vor Feuer geschützt werden
Das bestätigte Ueli Krauer, Kommandant der Feuerwehr Grossdietwil-Altbüron vor Ort: «Als wir losfuhren, sahen wir von weitem eine riesige Rauchsäule aufsteigen.» Laut Krauer war das ganze Dorf zeitweise in schwarzen Rauch gehüllt. Als die Feuerwehr am Einsatzort eintraf, stand der Planenraum vollständig in Flammen. „Wir haben sofort damit begonnen, die Öltanks vor dem Planenraum und ein angrenzendes Gebäude vor den Flammen zu schützen“, so Krauer weiter. Einen Schritt weiter gingen die Löscharbeiten des brennenden Planenraums.
Elektro- und Hybridfahrzeuge beschäftigen Feuerwehrleute schon lange.
Krauer: „Was uns lange beschäftigt hat, waren Elektro- und Hybridfahrzeuge mit ihren Batterien, die gesondert entsorgt werden müssen.“ Auch er sei mehrfach getroffen worden, weil die dort gelagerten Reifen aufgrund der Hitze explodierten. Keiner wurde verletzt. Zur Brandursache kann noch nichts gesagt werden. Laut Krauer ist die Feuerwehr bereit, um die Ursache zu ermitteln. Die Feuerwehr Grossdietwil-Altbüron erhielt Unterstützung von benachbarten Feuerwehrleuten, so dass rund 100 Mitglieder im Einsatz waren. Autohändler waren in Fronleichnam telefonisch nicht erreichbar.
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