Kultur
Am Donnerstagabend feierte das Musical „Der König und ich“ bei den Seefestspielen Mörbisch Premiere. Das Publikum würdigte die Inszenierung mit viel Applaus, Jubel und Jubel.
15.07.2022 07.54
Ab heute, 7.54 Uhr online
Alfons Haider, Intendant des Musiktheaters im Burgenland, freute sich, den Schritt von der Operette zum Musical auf der Seebühne gewagt zu haben: „Wir haben in den letzten Monaten wahnsinnig schöne Dinge erlebt, aber auch viele beschissene Sachen … sehr viel von Menschen, die enttäuscht und wütend sind, weil sie keine Operette mehr sehen. Die Melodien sind Operette, aber heute und es ist mein Baby und ich bin endlich in Mörbisch angekommen“.
Fotografische Serie mit 22 Bildern
Inszenierung mit humorvollen Momenten
Gesanglich und darstellerisch überzeugten und beeindruckten Milica Jovanovics als britische Lehrerin Anna Leonowens und Kok-Hwa Lie als König. Das Stück besticht durch zauberhafte Melodien, die das gesamte Ensemble hervorragend interpretiert. Auch Regisseur Simon Eichenberger bietet mit seiner Inszenierung zahlreiche humorvolle Momente.
Szene aus „Der König und ich“
asiatische Märchenwelt
Das Bühnenbild von Walter Vogelweider mit einem 10 Meter hohen goldenen Tempel und einer umbaubaren Drehbühne in der Mitte lässt eine bezaubernde asiatische Märchenwelt entstehen. Unterstrichen wird der optische Eindruck durch die prächtigen Kostüme von Ales Valasek und Charles Quiggin, die eine wahre Augenweide sind. Das Musical „Der König und ich“ von Oscar Hammerstein und Richard Rogers wird noch bis zum 15. August bei den Mörbischer Seefestspielen aufgeführt.
Silvia Freudensprung-Schöll, burgenland.ORF.at