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Am Nationalfeiertag steigt die Etappe des Königs der Tour de France mit dem „Dessert“ Alpe d’Huez.
Bildunterschrift: Der „Mythosberg“ kehrt auf den Etappenplan zurück Erstmals seit 2018 muss die Alpe d’Huez im Rahmen der Tour de France wieder bestiegen werden. Keystone / AP-Foto / Peter Dejong
Erstmals seit 2018 kehrt die Tour de France am Donnerstag ins Radsport-Mekka Alpe d’Huez zurück. Der „Mythosberg“ ist das Schlussbouquet einer monströsen Königsetappe mit über 4500 Höhenmetern.
Fast 14 steile Kilometer, 21 mythische Runden, mehrere Hunderttausend euphorische Fans: Mit der Ankunft des Berges in der Alpe d’Huez erreichte die 109. Tour de France am Donnerstag ihren Siedepunkt. Erstmals seit Ausbruch der Coronavirus-Pandemie ist der Alpen-Wintersportort wieder auf Kurs und die Franzosen rechnen am Nationalfeiertag, dem 14. Juli, mit einem Heimsieg.
Fernsehhinweis
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Die 12. Etappe der Tour de France können Sie am Donnerstag ab 15:00 Uhr live von SRF Zwei verfolgen.
Der berühmteste Berg der Route hat viele spannende Geschichten in die Geschichte der Route geschrieben. Hier sind einige davon:
Der große Sieg von Breu
Auf den Schildern der 21 durchnummerierten Kurven sind die Namen der 30 Etappensieger verewigt. Weil es einmal mehr Gewinner als Kurven gab, tragen manche zwei Namen. Turn 14 heißt auch Beat Breu, der 1982 als einziger Schweizer auf 1850 m als Erster ins Ziel kam. Zuletzt gewann 2018 der Waliser Geraint Thomas und am Ende auch die Rundfahrt.
Coppis-Premieren
Der Italiener Fausto Coppi war der erste Gewinner des Anstiegs von 8,1 Prozent. Das Jahr 1952 war auch die erste Bergankunft in der Geschichte der Tour de France. Doch erst 1976 kehrte die Tour zur Alpe de Huez zurück. 2013 fand die 100. Ausgabe der Grande Boucle zweimal statt.
Pantanis-Aufzeichnung
Der legendäre Peloton-Pirat hält nicht nur den Rekord mit 36:50 Minuten, die er nur 1995 brauchte. Nein, Marco Pantani hat die drei schnellsten Zeiten gefahren. 1994 benötigte der zehn Jahre später verstorbene Italiener 37:15 Minuten, 1997 waren es 36:54.
Berg der Holländer
In den 1970er und 1980er Jahren gewann ein Holländer nicht weniger als acht Mal die Etappe in der Alpe de Huez, das ist Rekord. Seitdem ist der Bergort auch als „holländischer Berg“ bekannt. Nur für die Fußballnationalmannschaft reisen die meisten Niederländer zu einem Sportereignis ins Ausland. In Kurve 7, auch bekannt als „Dutch Corner“, bauen Orange-Fans ihre Zelte auf und sorgen für eine tolle Stimmung. Seit 1989 und dem Triumph von Gert-Jan Theunisse haben die Niederländer jedoch in Alpe d’Huez nicht mehr gewonnen.