Zu Beginn der Bulle 2022
Hier ist, was Sie über Pfadfinder wissen müssen
30’000 Pfadfinder reisen am Wochenende zum Bundeslager ins Goms im Wallis. Aber: Was ist eigentlich Scouting, wie ist es entstanden und was hat es mit dem Namen auf sich? Der Blick gibt Antworten.
Was ist erbärmlich?
Zuhören ermöglicht Kindern und Jugendlichen, Erfahrungen in der Gruppe zu erleben. Sie findet in der Regel am Samstag statt. Pfadfinder unternehmen gemeinsame Aktivitäten: Spielen, Basteln, Kochen, Kolonien bauen, Erste Hilfe. Vor allem aber lernen die Mitglieder früh, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen. Jeder ist willkommen zuzuhören, unabhängig von Herkunft, Kultur oder Religion. Mit 50’500 Mitgliedern in 550 Ortsstellen ist er die grösste Kinder- und Jugendorganisation der Schweiz. Die Bewegung hat rund 60 Millionen Mitglieder in 170 Ländern auf der ganzen Welt.
Geschichte des Zuhörens
1910 wurden die ersten Pfadfindergruppen in der Schweiz gegründet. Die Idee kam von Robert Baden-Powell, einem britischen Offizier. 1907 leitete er erstmals ein Lager für Jungen. 21 “Boy Scouts” verbrachten zehn Tage auf der Insel Brownsea im Süden Englands. Dort beschäftigte sich die Gruppe intensiv mit der Natur. Da sie aus unterschiedlichen sozialen Schichten stammten, trugen sie Uniformen, um diese Unterschiede optisch auszugleichen. Baden-Powell verarbeitete die Erfahrungen bei Brownsea in dem Buch „Scouting for Boys“. Die Idee des Pfadfindertums verbreitete sich schnell, auch unter Mädchen („Girl Scouts“).
Die Rituale der Straße
Die meisten Pfadfinderrituale dienen dazu, den Gruppen-, Stammes- oder Abteilungszusammenhalt zu stärken. Zum Beispiel sich gleich kleiden, gemeinsam Übungen starten oder sich zu gemeinsamen Werten bekennen. Weil die Pfadfinderbewegung so vielfältig ist, praktiziert jede Pfadfindergruppe ihre Rituale ein wenig anders.
Der Pfadname
Fast alle Mitglieder der Pfadfinderbewegung in der Schweiz haben einen eigenen Pfadfindernamen. Namen müssen einzigartig sein und die positiven Eigenschaften und Fähigkeiten ihrer Träger ausdrücken. Wenn sich zwei Pfadfinder begegnen, sprechen sie sich oft mit diesem Spitznamen an, manchmal sogar, nachdem sie aktive Pfadfinder waren.
Der Foulardweg
Das Pfadfindertuch (auch Pfadfinderkrawatte), ein Dreieckstuch, gehört neben dem Pfadfinderhemd und der Pfadfindertasche zur Tracht. In der Schweiz dient er als Erkennungsmerkmal, denn jede Abteilung hat ihren eigenen Schal.
Die Taufe hört zu
Pfadfindertaufe bedeutet für neu hinzugekommene Pfadfinder: Sie werden in die Gruppe aufgenommen. Es ist meist eine Überraschung für die Getauften und wird deshalb noch Jahre später erinnert.
Der Gruß hört
Der Pfadfindergruß ist eine Tradition und wird heute noch international verwendet, um Pfadfinder zu begrüßen. Pfadfinder strecken mit der linken Hand aus, während sie mit der rechten Hand ihre drei Mittelfinger ausstrecken und ihren Daumen über ihren kleinen Finger legen. (hohl)