Bundesinnenminister: Nutzer künftig über IP-Adressen identifizierbar machen

Aktualisiert am 06.03.2022 um 10:08 Uhr

  • Landesinnenminister und Bundesregierung kündigen eine Neuerung im Kampf gegen Internetkriminalität an.
  • Künftig sollen Forscher die Identitäten von Nutzern anhand von IP-Adressen herausfinden können.
  • Anbieter sollten dabei eine wichtige Rolle spielen.

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Im Kampf gegen Internetkriminalität sollen Forscher künftig die Identitäten von Nutzern über die IP-Adressen von Computern zuordnen können. Darin seien sich die Innenminister der Länder und des Bundes einig, sagte der Vorsitzende der Innenministerkonferenz, der bayerische Ressortchef Joachim Herrmann (CSU), am Freitag in Würzburg.

„Wir müssen dafür sorgen, dass zumindest die Provider offenlegen, welche Identitäten sich hinter einer entsprechenden IP-Adresse verbergen“, sagte Herrmann und fügte hinzu: „Da sind wir uns einig.“ Größere Erfolge erwartet Herrmann vor allem im Kampf gegen Kinderpornografie im Internet. Es wird deutlich, dass immer mehr Fälle bekannt werden, je genauer die Forscher hinsehen.

Anbieter sollten die echten Namen kennen und auch veröffentlichen

Anonymität im Internet muss möglich sein. Aber man muss sich ein Konzept ausdenken, dass zumindest der Anbieter die echten Namen kennt und diese dann auch per Gerichtsbeschluss veröffentlicht.

Zudem muss sichergestellt werden, dass beispielsweise Kinderpornografie aus dem Internet entfernt wird, sobald Forschungsdaten gesichert sind. Herrmann kündigte an, dass es auch hierzu eine gemeinsame Entscheidung der Innenminister geben solle. (dpa/ska)

Aktualisiert am 02.06.2022 um 16:03 Uhr

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