Bundespräsident Alexander Van der Bellen empfing Stefantschuk in Wien

14.06.2022 18:56 (14.06.2022 18:56)

Stefantschuk wurde von Bundespräsident Alexander Van der Bellen empfangen. ©APA/HBF/CARINA CARLOVITS

Während seines Wien-Aufenthaltes traf der Parlamentspräsident der Ukraine, Ruslan Stefantschuk, am Dienstag auch mit Bundeskanzler Nehammer und Staatspräsident Alexander Van der Bellen zusammen.

Der Sprecher des Parlaments der Ukraine, Ruslan Stefanchuk, hielt am Dienstagmorgen vor Beginn der Sitzung des Nationalrates eine Rede im Parlament. Nach der Parlamentsrede wurde er von Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP) und Bundespräsident Alexander Van der Bellen empfangen.

Stefantschuk von Nehammer und Van der Bellen empfangen

“Die Ukraine gehört zu Europa, wir helfen weiter, wo wir können!”, twitterte Bundeskanzler Nehammer nach seinem Treffen mit Stefantschuk. Ein Sprecher des Bundeskanzleramtes sagte der APA, die Kanzlerin habe betont, dass in Bezug auf einen möglichen EU-Kandidatenstatus in der Ukraine dieselben Kriterien erfüllt sein müssten wie bei den anderen Kandidaten. Auch die Bedeutung von Fortschritten im Beitrittsprozess der Westbalkanstaaten wurde im Gespräch mit dem ukrainischen Gast hervorgehoben. Bevor Österreich in dieser Frage Stellung bezieht, muss Österreich jedenfalls die konkreten Empfehlungen der EU-Kommission zum Kandidatenstatus abwarten, die am Freitag bekannt gegeben werden.

Bundespräsident Van der Bellen twitterte im Anschluss an sein Treffen, er habe dem Parlamentspräsidenten versichert, Österreich werde alles tun, um den “Angriffskrieg” gegen die Ukraine zu stoppen. „Frieden muss herrschen“, schrieb das Staatsoberhaupt und versicherte Österreichs Solidarität mit der Ukraine, die er als „Teil der europäischen Familie“ bezeichnete.

Treffen mit Schallenberg für Mittwoch geplant

Ein kurzes Treffen zwischen dem Parlamentspräsidenten und Vertretern der ukrainischen Diaspora, die anlässlich des 111. Vor seiner Abreise trifft sich Stefantschuk am Mittwochvormittag noch mit Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) in Wien.

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