Hoffenheim-Star David Raum beeindruckte die League of Nations-Spiele mit dem DFB-Trikot. Bild: www.imago-images.de/IMAGO/Herbertz
32 Spiele, drei Tore und 13 Assists. Die Bilanz von David Raum in seiner ersten Saison in der Bundesliga bei Hoffenheim liest sich stark. Genau deshalb streitet sich der DFB-Star seit einigen Wochen bei Borussia Dortmund.
Kürzlich berichtete die „Bild“ von einer Ausstiegsklausel, die es dem Linksverteidiger angeblich erlaubt, die TSG in diesem Sommer für 30 Millionen Euro zu verlassen. Obwohl Raums Vertrag bei Hoffenheim bis 2026 verlängert wird.
Verwirrung um die Freigabeklausel
Nun aber enthüllt ein aktueller Kicker-Bericht, dass “Raums Vertrag keine Kündigungsklausel enthält, die diesen Sommer aktiviert werden könnte”. Soll heißen: Wenn Raum in diesem Sommer geht, müsste ein interessierter Klub mehr als 30 Millionen Euro zahlen, schließlich läuft Raums Vertrag noch vier Jahre und wird sich wohl in seiner Karriere verbessern, weil er erst 24 Jahre alt ist.
“Davids Entwicklung ist beeindruckend und natürlich bleibt er auch anderen Klubs nicht verborgen.”
Alexander Rosen, Sportdirektor von Hoffenheim
Laut „Kicker“ soll der Sportdirektor der TSG, Alexander Rosen, gesprächsbereit sein, wenn das Angebot 40 Millionen Euro erreicht. Denn Raums starke Debütsaison beeindruckte auch Rosen: „Davids Entwicklung ist beeindruckend, und er bleibt natürlich auch bei anderen Vereinen nicht unbemerkt. Mir ist natürlich bewusst, dass wir uns dieser Kategorie von Spielern immer wieder stellen könnten.“
Neben Dortmund soll auch Manchester City an dem Platz interessiert sein. Das berichtete die englische Website „90.com“. Damit fand der englische Meister in Hoffenheim einen Linksverteidiger, den er suchte. Laut Kicker hat die TSG weder vom BVB noch von Manchester ein offizielles Angebot erhalten.
Gleichzeitig heißt es, dass die bereits bekannte Ausstiegsklausel erst ab Sommer 2023 in Kraft treten soll. Die Klausel richtet sich nach dem Zeitpunkt des Wechsels, der Liga des neuen Klubs und der Kategorie des betroffenen Klubs. . Folglich wären die genannten 30 Millionen Euro nur ein Grundbetrag, der um die genannten Variablen erhöht werden könnte.
Fraglich ist allerdings, ob Dortmund David Raum für 40 Millionen Euro verpflichten kann. Raphael Guerreiro oder Nico Schulz sollen zuerst verkauft werden. Der FC Barcelona soll Interesse an Guerrero gezeigt haben. BVB-Trainer Sebastian Kehl rechnet mit einer Ablöse zwischen 25 und 30 Millionen Euro für den Portugiesen, der dann für die Verpflichtung von Raum genutzt werden könnte.
(Dies)
Der FC Bayern will Sadio Mané, und der will nach München. Der Transfer des Liverpool-Stürmers befindet sich auf der Zielgeraden, nur auf die Quote haben sich die Klubs noch nicht geeinigt.