CDU: Friedrich Merz lehnt Mitgliederbefragung zur Frauenquote ab

Parität Deutschlands

CDU-Chef Merz lehnt die Mitgliederbefragung zur Frauenquote ab

Stand: 14.06.2022 | Lesezeit: 2 Minuten

„Ich spüre eine starke Ablehnung der Frauenquote in der Partei“

Die CDU ist in der Frage der Frauenquote gespalten. CDU-Politiker Christoph de Vries fand im Interview mit WELT-Journalistin Franca Lehfeldt klare Worte zur Frauenquote. Es erklärt auch, wie der Staat mit Inflation und steigenden Preisen Geld verdient.

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Im parteiinternen Ringen um eine bessere Frauenförderung hat CDU-Chef Friedrich Merz die Suche nach einer Alternative zur Quote nun aufgegeben. Stattdessen will er den Leitungsgremien empfehlen, im Herbst den Parteitag entscheiden zu lassen.

Friedrich Merz lehnt eine Umfrage unter CDU-Mitgliedern zur Verschärfung der parteiinternen Frauenquote ab. Der CDU-Chef wird seiner Parteispitze am Mittwoch empfehlen, die Entscheidung auf einem Parteitag im September in Hannover zu treffen. Das erfuhr WELT aus seinen Parteikreisen.

Merz steht erstmals stillschweigend hinter dem Vorschlag seiner Vorgängerin Annegret Kramp-Karrenbauer. Sie hatte während ihrer Amtszeit als CDU-Vorsitzende einen Vorschlag ausgearbeitet, die parteiinterne Quote schrittweise zu verschärfen und die “Parität” als Ziel in die Satzung aufzunehmen; das heißt, Positionen und Mandate mit 50 Prozent Frauen und 50 Prozent Männern zu bekleiden.

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Bisher hatte Merz Wetten auf Parität vermieden und im parteiinternen Wahlkampf um den CDU-Vorsitz von einer “zweitbesten Lösung” gesprochen. Die Suche nach einem besseren Konzept zur Frauenförderung hat sie nun aber aufgegeben.

Am Mittwoch berät der CDU-Vorstand über das Verfahren. Mittelstands- und Wirtschaftsunionspräsidentin Gitta Connemann und Junge Unionspräsident Tilman Kuban haben angekündigt, die Mitglieder um eine Umfrage zur Quote zu bitten. Die CDU-Basis gilt als Quotenskeptiker.

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