Champions League: Plötzlich ertönen im Fenerbahce-Block die Refrains von „Putin“.

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Plötzlich ertönen im Fenerbahce-Fanblog „Putin“-Chöre

Stand: 09:20 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten

Herzsieger Mykola Shaparenko von Dynamo Kyiv Oleksandr Karavayev

Was: Getty Images/Burak Kara

Dynamo Kyiv hat sich durch einen Sieg über Fenerbahce Istanbul im Rückspiel für die nächste Stufe der Champions League qualifiziert. Allerdings musste die ukrainische Mannschaft in der zweiten Halbzeit eine Prügelstrafe hinnehmen. Die Fans des türkischen Klubs provozierten mit frechen Sprechchören.

Die Fans von Fenerbahce Istanbul verhielten sich auf eine Art und Weise, die den Sieg von Dynamo Kyiv im zweiten Pflichtspiel der Ukraine seit Beginn des russischen Angriffskriegs in den Schatten stellte. Tausende Anhänger des türkischen Klubs sangen in der zweiten Hälfte des Spiels der zweiten Qualifikationsrunde der Champions League den Namen des russischen Präsidenten Wladimir Putin. Eine Provokation übelster Art vor dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Fenerbahce und die UEFA wurden um Stellungnahme gebeten.

Der Rekordmeister der Ukraine gewann das Rückspiel in Istanbul mit 2:1 (1:1, 0:0) nach Verlängerung. Der knappe Auswärtssieg reichte nach einem 0:0 im Hinspiel zum Einzug in die dritte Qualifikationsrunde zur 1. Liga. Dort trifft Kiew auf Sturm Graz.

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Vitaliy Bujalskyj (57. Minute) brachte Kiew in Führung, gefolgt von „Wladimir Putin“-Rufen von der Tribüne. Attila Szalai (89.) glich kurz vor Ende der regulären Spielzeit für Fenerbahce aus, das nach Gelb-Roter Karte von Ismail Yüksek (53.) lange in Unterzahl war. Oleksandr Karawajew sorgte in der Verlängerung für das Weiterkommen von Kyiv (114.).

Der Trainer von Dynamo Kyiv hat den Vorfall mit den türkischen Fans kritisiert. Im Match sei alles nach Plan gelaufen, “aber wir haben die Fans nicht berücksichtigt. Mit solchen Anrufen habe ich nicht gerechnet, das ist schade”, sagte Mircea Lucescu laut “Fanatik”-Zeitung nach dem Spiel am Mittwoch in der Bundesliga Abend In Istanbul. Aus Protest nahm Lucescu nicht an der anschließenden Pressekonferenz teil. Fenerbahce-Trainer Jorge Jesus äußerte sich zunächst nicht zu dem Vorfall.

Komplizierte Situation für Dynamo Kiew

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Dynamo hatte das erste Duell wegen der unsicheren Lage um Kiew vor dem russischen Angriff im polnischen Lodz gespielt. Seit Kriegsbeginn und dem Ende der Liga hatte sich Kiew mit Freundschafts- und Benefizspielen wie im April bei Borussia Dortmund fit gehalten.

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Der deutsche Trainer Franco Foda scheiterte derweil mit seinem neuen Klub FC Zürich. Im Rückspiel gegen Karabach Agdam aus Aserbaidschan kam der Schweizer Meister nach Verlängerung nur zu einem 2:2-Unentschieden und schied nach einem 2:3 im Hinspiel aus. Nach der verpassten WM-Qualifikation trat Foda als österreichischer Nationaltrainer zurück und folgte zur neuen Saison in Zürich auf André Breitenreiter.

Russlands Gashahnspiel geht in die nächste Runde

Wie erwartet hat Gazprom das Liefervolumen durch die Gaspipeline Nord Stream 1 halbiert, was sich auf den Gaspreis auswirkt. Es ist unklar, ob Russland auf andere Weise mehr Gas schickt.

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