Christoph Mörgelis Neffe Rafael Mörgeli wurde Mitglied des Kantonsrats von Zürich

Der neue Gegner der SVP im Kanton Zürich heisst Mörgeli. Rafael Mörgeli, 29, wird, wie kürzlich angekündigt, im kommenden August für die SP in den Zürcher Kantonsrat eintreten. Er ist der Neffe von Christoph Mörgeli (61), ehemaliger Nationalrat der SVP und Programmchef der Rechtspartei.

Der Nachname ist derselbe: Die politischen Differenzen zwischen den beiden Mörgelis könnten kaum größer sein. Er werde sich für den Kantonsrat für eine solide Bildung und «einen Kanton für alle Menschen» einsetzen, twitterte Rafael Mörgeli.

Er trat gegen Blochers Schwiegersohn an

Dies ist seine erste Legislaturperiode. 2019 und erneut 2015 trat der Präsident der SP Stäfa – der wie sein Onkel Historiker ist – vor den Kantons- und Nationalrat. Nettes Detail: Bei den beiden Kantonsratswahlen trat er gegen Blochers Schwiegersohn Roberto Martullo (60) an, der für denselben Bezirk kandidierte. Sie sind beide gescheitert.

Rafael Mörgeli ist seit 2017 SP-Vorstand im Kanton Zürich. Mörgelis Nachfahren haben sich ihre politischen Hoffnungen in der Juso verdient.

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“Ihr Problem ist, dass es ein SVPer ist”

Onkel und Neffe nehmen die politische Kluft zwischen ihnen gelassen. «Die Hoffnung stirbt zuletzt», sagte Christoph Mörgeli einmal in Anspielung auf ihre SP-Verwandten. Rafael wird merken, dass er zu bereit für die SP ist. Wie sein Neffe politisierte sich Mörgeli einst im Zürcher Kantonsrat, bevor er in den Nationalrat gewählt wurde. 2015 wurde er nicht wiedergewählt und 2019 scheiterte er mit einem weiteren Anlauf. Heute ist er Redakteur der „Weltwoche“.

Auf die Aussage seines Onkels angesprochen, antwortete Rafael Mörgeli vor einigen Jahren: «Es ist dein Problem, SVPer zu sein. Ich bin schlau geblieben, und deshalb bin ich immer noch in der SP.» (lha)

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