Conference League: José Mourinho feiert mit AS Roma historischen Titel

61 Jahre sind seit dem letzten und einzigen internationalen Titel des AS Roma vergangen. 1961 gewann der Traditionsverein den Messepokal. Jetzt haben die Giallorossi einen weiteren Grund zum Feiern. Er gewann die erste Ausgabe der Uefa Conference League mit 1:0 gegen Feyenoord in Tirana. Die italienische Hauptstadt feiert ihn wie verrückt. Nachts werden Fahnen geschwenkt, Gesänge gesungen und Scheiterhaufen angezündet.

In Rom sind sich alle einig, wem der Sieg zu verdanken ist: José Mourinho. Der 59-jährige Portugiese heuerte im Sommer völlig überraschend an. Ihr Auftrag? Gewinnen Sie einen Titel. Das letzte Mal, dass die Giallorossi einen Pokal holten, war 2008. Mourinho brauchte dafür drei Jahre. Es ist schon einmal passiert, weil es wieder einmal gelungen ist, ein Team zu bilden, das füreinander durchs Feuer geht.

Gefrorenes Rom

Das Endspiel der Conference League in der albanischen Arena Kombëtare ist schnell erklärt. In Mourinhos bester Manier sichert sich Roma den Pokal. Das Team um Kapitän Lorenzo Pellegrini steht defensiv sehr kompakt und verteidigt souverän. Feyenoord hat mehr Spielraum und schiebt den Ball gekonnt in die eigenen Reihen. Die Holländer spielen mit viel Leidenschaft. Wirkliche Gefahr droht aber nie, außer zu Beginn der zweiten Halbzeit, als sie zweimal das Aluminium trafen.

Nicolò Zaniolos Tor in der 32. Minute reichte aus, um Mourinho in europäischen Wettbewerben (fünf Endspiele, fünf Siege) sauber zu halten. Der Portugiese ist nun einer von drei Trainern, die drei verschiedene Europameistertitel gewonnen haben. Dieses Kunststück gelang neben den Portugiesen nur Udo Lattek und Giovanni Trapattoni (jeweils Gewinner des Europapokals und des Pokals plus Uefa Cup). Auch Mourinho hat wie Trapattoni in drei Jahrzehnten triumphiert.

Mourinho ist emotional

Nach dem Sieg zeigt sich der Erfolgscoach von seiner emotionalen Seite: „Es ist eine ganz, ganz, ganz besondere Sache. Denn es ist eine Sache zu gewinnen, wenn alle Erfolg erwarten. Aber es ist anders, wenn man etwas Besonderes schafft. Etwas Unvergessliches“, sagte er mit Freudentränen zu Sky. Er denke an die Roma-Fans, „die heute feiern können und diesen Abend hoffentlich nie vergessen“.

Mit diesem Titel ist Mourinho nach nur einem Jahr in Rom bereits unsterblich geworden. Dieser Erfolg hat auch eine süße Note für ganz Italien. Denn für Roma ist es zwar der erste UEFA-Cup in der Vereinsgeschichte, aber der erste im italienischen Klubfußball seit Inters Sieg in der Champions League 2010. Der Trainer, also? José Mourinho.

Vor dem Finale der League Conference: Brutaler Kampf zwischen Roma-Ultras und Feyenoord-Fans (2 Uhr morgens)

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