Corona-Pandemie: Aufgrund des Kaufs eines Impfstoffs – Berset leitet Ermittlungen gegen BAG ein Dies sind meine 20 Minuten

Aktualisiert am 3. Juni 2022, 11:03 Uhr

Hat das Bundesamt für Gesundheit mit dem Kauf eines Impfstoffs die Budgethoheit des Parlaments verletzt? Dies soll nun ein externer Experte klären.

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Hat das BAG beim Einkauf des Impfstoffs einen Fehler gemacht? Um diese Frage zu klären, hat Alain Berset eine Untersuchung eingeleitet.

20 Minuten / Simon Glauser

Das BAG dürfte die Haushaltshoheit des Parlaments verletzen.

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Während der Pandemie musste das BASP rasch grosse Mengen an Impfstoff beschaffen.

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Während der Corona-Pandemie musste die BASP im vergangenen Jahr Verträge mit Impfstoffherstellern abschliessen. Wichtig war, dass die richtigen Produkte schnell in der richtigen Menge eingekauft wurden. Aber: Wurden Fehler gemacht und wurde ignoriert, dass am Ende das Parlament über die Ausgaben entscheiden muss? Dies soll nun mit einer von Bundesrat Alain Berset initiierten Untersuchung laut SRF geklärt werden.

Das BAG hat wohl das Parlament übersehen

Finanzminister Ueli Maurer sagte laut SRF: «Was im Moment wahrscheinlich erscheint, ist, dass einer dieser Verträge vom BAG ohne Vorbehalt des Parlaments abgeschlossen wurde. Soweit ich heute weiss, werden wir wohl die Entlastung in Anspruch nehmen müssen.» trotzdem kaufen“. Das BAG hat also das Parlament übersehen?

Der Vorsitzende des Finanzausschusses des Grünen Rates, Roland Fischer, fordert schnell Transparenz: „Es ist jetzt wichtig, dass der Finanzausschuss Klarheit darüber hat, um welche Beträge es geht, damit wir über den Nachtragshaushalt entscheiden können.“

Laut SRF wird die Angelegenheit in den kommenden Tagen von einer internen Arbeitsgruppe des Departements des Innern untersucht. Dazu wird auch ein externer Experte hinzugezogen.

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