Pandemie
Crown: Neue Variante BA.2.75 alarmiert Wissenschaftler
05.07.2022, 16:52 | Lesezeit: 2 Minuten
Der Bewertungsausschuss von Crown beklagt schlechte Arbeitsbedingungen
Der Bewertungsausschuss von Crown beklagt schlechte Arbeitsbedingungen
Die Crown Policy Evaluation Commission beklagt bislang die schwierigen Grundvoraussetzungen ihrer Arbeit. Vizepräsidentin Helga Rübsamen-Schaeff sagte Berlin, die Erfüllung des Auftrages sei dadurch „erheblich“ erschwert worden, dass „wir erst zwei Jahre nach Beginn der Maßnahmen mit einer Evaluierung beauftragt wurden“.
zeigt die Beschreibung
Eine neue Variante der Krone bereitet Forschern Sorgen. Sie haben bereits Angst vor der nächsten Welle. Was bisher über BA.2.75 bekannt ist.
Berlin. Die aktuelle Kronenwelle ist noch nicht vorbei. Aber laut Forschern müssen wir uns vielleicht schon auf den nächsten massiven Anstieg der Zahlen vorbereiten. Denn eine neue Variante von omicron – mit der Bezeichnung BA.2.75 – sorgt bei Wissenschaftlern für Unruhe.
Der Genetiker Ulrich Elling vom Institut für Molekulare Biotechnologie (IMBA) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) warnt auf Twitter, dass die elf Mutationen, die BA.2.75 von der derzeit in Deutschland vorherrschenden BA.5-Variante unterscheiden, eine weitere Welle als BA zulassen werden. .5 Immunität ist möglicherweise nicht schützend.
Morgenpost von Christine Richter
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Crown-Variante: Offenbar verbreitet sich BA.2.75 rasant
Das sei noch sehr spekulativ, erklärt der Wissenschaftler, der sich mit der Sequenzierung von Coronavirus-Proben beschäftigt. Inwieweit BA.2.75 gefährlich ist und welche Auswirkungen die Variante auf die Pandemie haben wird, ist noch nicht absehbar. Aber auch andere Experten, wie der Virologe Tom Peacock vom Imperial College London, warnen davor, dass die Variante „eng überwacht“ werden müsse. Peacock begründet dies unter anderem mit den vielen Veränderungen des Ohreiweißes.
Denn das Virus heftet sich mit diesem Baustein an Zellen, um sie zu infizieren. Ist das Ohrprotein durch Mutationen stark verändert, besteht die Gefahr, dass durch eine Impfung oder Infektion gebildete Antikörper das Virus weniger gut erkennen und bekämpfen können. Laut Peacock scheint sich die Variante zu vermehren und sich geografisch weit auszudehnen.
BA.2.75: Die Crown-Variante ist vermutlich bereits in acht Ländern aufgetreten
Das sagen auch die Aussagen des australischen Datenspezialisten Mike Honey. Folglich wurde BA.2.75 bisher am häufigsten in Indien nachgewiesen. Honey spricht auf Twitter von einem „extrem schnellen Aufstieg“. Zudem breitete sich die Untervariante auch schnell in andere Länder aus, erklärte Honey mit Verweis auf eine Reihe von Daten: Die Variante sei in Indien, Deutschland, Australien, Kanada, Japan, Neuseeland, Großbritannien und den USA nachgewiesen worden.
Allerdings taucht BA.2.75 im jüngsten Wochenbericht des Robert-Koch-Instituts (RKI) vom vergangenen Donnerstag (30. Juni) noch immer nicht auf. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat noch nicht entschieden. (fmg)
Dieser Artikel erschien zuerst auf morgenpost.de.