Ab: 30.07.2022 18:32
Der Fußball-Zweitligist Hamburger SV vermied nach einem mittelmäßigen Saisonstart nur knapp das vorzeitige Ausscheiden aus dem DFB-Pokal.
Der Halbfinalist der Vorsaison gewann sein Erstrundenspiel bei Drittliga-Aufsteiger SpVgg Bayreuth erst nach Verlängerung mit 3:1 (1:1, 0:1).
Neuzugang Joker Ransdorf-Yeboah Königsdörffer mit einem Doppelpack (83./111. Minute) und Kapitän Sebastian Schonlau (97.) drehten die Partie zugunsten der Mannschaft von Trainer Tim Walter. Lukas Hemmerich (16.) hatte den Außenseiter in Führung gebracht. In der Liga verlor der HSV nach dem ersten Sieg bei Eintracht Braunschweig gegen Hansa Rostock.
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Instabiler und harmloser HSV nach Abstieg
Die Hanseaten, die in der vergangenen Saison das erste Endspiel seit 35 Jahren knapp verpassten, starteten souverän, doch Bayreuth erzielte den ersten Treffer – HSV-Neuzugang Filip Bilbija wehrte einen Hemmerich-Freistoß aus 20 Metern im eigenen Tor ab.
Die Gäste reagierten verunsichert und blieben offensiv harmlos, Bayreuth ließ kaum Platz vor dem eigenen Tor. Nach dem Seitenwechsel vergaben nur noch Königsdörffer und kurz darauf Stürmer Robert Glatzel tolle Chancen auf den Ausgleich.
Big sieht immer noch gelb und rot
Königsdörffer rettete Hamburg in die Verlängerung, in der sich der Favorit immer weiter steigerte. Schonlau und erneut Königsdörffer zerschmetterten alle Bayreuther Hoffnungen, ihr Mittelfeldspieler Alexander Groiß sah Gelb-Rot (113.).
Obwohl Sebastian Kolbe der Mann des Spiels ist, muss er die Niederlage gegen den HSV hinnehmen.