Daher verliert der Ölpreis

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Am Mittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 112,10 Dollar. Das waren 1,48 Dollar weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel West Texas Intermediate (WTI) fiel um 13 Cent auf 108,30 Dollar. Der WTI-Preisvergleich bezieht sich auf Freitag, da am Montag aufgrund eines Feiertags in den USA keine Abrechnung erfolgte.

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Sorgen um die Entwicklung der Weltwirtschaft belasteten zuletzt die Ölpreise. Hohe Inflation und steigende Zinsen der großen Zentralbanken dürften die wirtschaftliche Entwicklung beeinträchtigen und damit die Rohölnachfrage dämpfen. Daher sind die Ölpreise in den letzten Wochen tendenziell gefallen, wenn auch von einem hohen Niveau aus. Seit Jahresbeginn sind die Preise um rund 40 Prozent gestiegen. Der Hauptgrund ist Russlands Krieg gegen die Ukraine.

Im Falle einer weltweiten Rezession könnte der Ölpreis nach Ansicht der Citigroup-Experten bis Ende des Jahres auf 65 Barrel fallen. Bis Ende 2023 könnte er sogar auf 45 Barrel sinken. Dies gilt trotz anhaltender europäischer Sanktionen gegen russisches Rohöl, die die Preise tendenziell niedrig halten dürften.

Am Dienstag begann ein Streik in der norwegischen Öl- und Gasindustrie. Tarifverhandlungen sind ohne Einigung geblieben. Dadurch soll die Öl- und Erdgasförderung reduziert werden. Der Streik hatte sich bereits in den vergangenen Tagen abgezeichnet.

/jsl/bgf/mis

Singapur (dpa-AFX)

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Bildquellen: bioraven / Shutterstock.com, PhotoStock10 / Shutterstock.com

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