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Die erste Saisonsiegerin beim Skiweltcup 2022/23 ist Mikaela Shiffrin. Wendy Holdener ist eine gute Fünfte. Die tragische Figur ist wieder die Deutsche Lena Dürr.
Die besten Fahrer
- 1. Mikaela Shiffrin (USA) 1:51,25
- 2. Anna Swenn-Larsson (SWE) +0,16
- 3. Petra Vlhova (SVK) +0,20
- 4. Lena Dürr (GER) +0,75
- 5. Wendy Holdener (SUI) +0,79
Lena Dürr war zum vierten Mal in Folge Schnellste im ersten Durchgang eines Slaloms, doch auch beim Saisonauftakt in Levi hatte die Deutsche nicht genug Polster (0,45 Sekunden und Monat). In der Endwertung verpasste Dürr sogar das Podium und wurde Vierter.
Obwohl es für Dürr eine herbe Enttäuschung war, konnte Mikaela Shiffrin in Levi ihren fünften Slalom-Sieg feiern, womit sie nun 75 Weltcup-Triumphe vorzuweisen hat. Im zweiten Lauf verbesserte sich die Ausnahme auf 2 Plätze. Erstmals seit 2019 gelang es der US-Amerikanerin, ihre Konkurrentin Petra Vlhova in einem Slalom hinter sich zu lassen.
Wendy Holdener sicherte sich aus Schweizer Sicht ein gutes Ergebnis. Obwohl sie nach dem ersten Lauf nicht aufholen konnte und am Ende Rang fünf in der Gesamtwertung belegte, zeigte die gebürtige Schwyzerin deutlich, dass sie sich im technischen Bereich nochmals gesteigert hatte.
Die anderen Schweizerinnen
- 18. Aline Danioth +3.06
- 22. Camille Rast +3,40
- 31. Elena Stoffel
- 35. Lorina Ziegler
- DNF: Michelle Gisin
- DNF: Melanie Maillard
- DNF: Nicole Gut
Mit Danioth (24. nach dem 1. Lauf) und Rast (26. nach dem 1. Lauf) sind zwei weitere Schweizerinnen in die Punkteränge gefahren. Das Beste: Beide konnten sich im Endergebnis der 1. Runde verbessern.
3 Schweizerinnen kamen im ersten Lauf nicht ins Ziel. Darunter auch Michelle Gisin, die trotz ihrer ersten Startnummer die guten Abfahrtsbedingungen nicht nutzen konnte: Nach 47 Sekunden musste sie aufgeben.
Nach dem Abgang sagte Gisin: „Ich hatte letzte Saison eigentlich genug Nullen, aber das ist Slalom. Auf so einem hohen Niveau muss man etwas riskieren. Es ist toll, dass ich es morgen nochmal versuchen kann.“
Das neue Gesicht wird sofort geliefert
“Darf ich jetzt fahren?” – Nach anfänglicher Unsicherheit am Starttor zeigte Weltcup-Neuling Ava Sunshine (USA) im zweiten Lauf einen starken Lauf und beendete das Rennen in Lappland auf Platz 21 knapp vor Rast. Die Frau hat übrigens nicht nur einen einprägsamen Namen, sondern auch eine interessante Biographie: Im Sommer verdient sie ihr Geld, indem sie Skateboarding und Surfen unterrichtet.
Das spätere Programm
Der nächste Slalom kommt am Sonntag nach Levi (ab 10 Uhr live auf SRF Zwei). Dann geht es für ein technisches (Killington) und ein Speed-Wochenende (Lake Louise) nach Übersee.