Alarm an Däniken SO
Chemieunfall am Bahnhof – Fenster geschlossen!
In Däniken SE, hinter dem Bahnhof, ist eine stinkende Flüssigkeit aus dem Chemieunternehmen Winoil AG ausgetreten. Polizei und Feuerwehr gehen von Haus zu Haus und raten dringend, die Fenster zu schließen.
Gepostet: 18:59 Uhr
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Aktualisiert: 19:22 Uhr
Beat Michel und Chiara Schlenz
Gegen 15 Uhr fing es hinter dem Bahnhof Däniken an, so stark zu riechen. «Es riecht unaufhörlich nach Putzmittel», sagt eine lesende Journalistin gegenüber Blick. „Das ist wieder der Farbenhersteller“, vermutet der Bauer. Sie haben sie seit über drei Stunden nicht rausgelassen.
Die Kantonspolizei Solothurn bestätigte gegenüber Blick, dass sich der Unfall beim Chemiekonzern Winoil AG ereignet hat. „Vorsorglich haben wir Anwohnern geraten, Fenster und Türen zu schließen“, sagt Polizeisprecher Andreas Mock. „Feuerwehrleute saugen die Flüssigkeit bereits ab. Es gab keine Verletzungen.”
In einer Mitteilung der Kantonspolizei heißt es weiter: «Ein Mitarbeiter der Firma, der sich zum Zeitpunkt des Vorfalls im betroffenen Raum aufhielt, wurde zur Untersuchung in ein Spital gebracht.» Verschiedene Feuerwehren sind im Einsatz, darunter auch die Chemiefeuerwehr Olten.
Es ist nicht das erste Mal, dass die Winoil AG aufgrund eines Chemieunfalls in die Schlagzeilen kommt – der jüngste Vorfall ereignete sich in Winoil im Mai vor einem Jahr. Damals brannte die Chemiefabrik, die auch Desinfektionsmittel herstellt, fast vollständig ab. Schon damals mussten die Einwohner von Däniken Türen und Fenster schließen.