Im Gesundheitsministerium Baden-Württemberg laufen die Vorbereitungen für den Kronenherbst. Vor den Sommerferien soll eine Strategie festgelegt werden.
Das Gesundheitsministerium will im Herbst mit mehreren fachkundigen digitalen Zuhörern mit der Planung für das Kronenmanagement beginnen. Das teilte das Ministerium dem SWR mit. Im Juli findet zunächst ein allgemeiner Austausch mit medizinischen Experten, Kommunen und anderen beteiligten Akteuren statt. Neue Anhörungen sind in den Bereichen „Kinder und Jugendliche“ und „Betreuungseinrichtungen“ geplant. Für Eindämmungsmaßnahmen wie das Tragen von Mund-Nasen-Schutz in Innenräumen oder Testungen in Schulen wäre jedoch die Rechtsgrundlage des Bundesinfektionsschutzgesetzes erforderlich. Daher sieht das Gesundheitsministerium auch die Bundesregierung in der Pflicht.
Flexible Gestaltung geplanter Impfangebote
Wo und wann wie viele Impfstoffe angeboten werden, soll sich künftig nach Bedarf richten. Ziel ist es, bei wieder steigender Nachfrage zeitnah Impfstoffe für alle im Land anbieten zu können, etwa mit Hilfe von Apotheken. Ein digitales Terminplanungstool soll weiteres Chaos bei Impfterminen verhindern.
Allerdings könnte im Sommer die nächste Kronenwelle bevorstehen: Die ansteckendere Variante omicron BA.5 breitet sich derzeit in ganz Europa aus. In etwa vier Wochen wird es laut Ministerium voraussichtlich auch in Baden-Württemberg die dominierende Variante sein.
Badenwürttemberg
Der Subtyp omicron BA.5 ist auch in Baden-Württemberg auf dem Vormarsch und könnte in nur vier Wochen für fast alle Kroneninfektionen verantwortlich sein. Monat…
DJ. 9.6.2022 19:30 SWR Aktuell Baden-Württemberg SWR Fernsehen BW