Der Internet Explorer wurde vor 27 Jahren auf den Markt gebracht und hat die Digitalisierung als unbeirrbarer Zeitzeuge begleitet. Jetzt ist er offiziell im Ruhestand. Es ist ein Symbol für den verlorenen Kampf von Microsoft um das Internet.
Der Internet Explorer wird ab Mitte Juni nicht mehr verfügbar sein.
Mal Langsdon / Reuters
Er ist eines der letzten Relikte aus einer Zeit, als Microsoft das Internet beherrschte: Der Internet Explorer wurde von vielen Nutzern leidenschaftlich gehasst, aber niemand konnte ihn ganz ignorieren. Nun schaltet Microsoft den Browser zum 15. Juni endgültig ab. Vor Jahren galt es noch als unumstößliche Unternehmensvision. Eine Reise durch die Zeit.
Wir schreiben das Jahr 1995: Das Internet steckt noch in den Kinderschuhen, und nur wenige Computerbegeisterte haben Zugang zum unentdeckten World Wide Web. In dieser heißen Phase geht es Microsoft gut: Mit Windows 95 brachte das von Bill Gates gegründete Unternehmen im Februar jenes Jahres eines der bald erfolgreichsten Betriebssysteme der Welt auf den Markt.