Andreas Herzog. Einer der Jungs auf dem österreichischen Fußballplakat. Bewundere seit Jahren den Versuch, den Rekordspieler als Trainer zu bekommen. Der Traum wurde wahr. Herzog ist mit Herz und Seele dabei. Doch die Realität wurde zum Alptraum, mit dem Niedergang als bittere Konsequenz.
Er hat keinen Ruhm für Herzog, musste in seinem ersten Jahr als Trainer des Vereins zurücktreten. Vor allem in den letzten Wochen merkte man, dass Herzog verzweifelt war und ihm die Ideen ausgingen. Der Mann, der immer einen dicken Witz auf Lager hatte, zog sich immer mehr zurück.
Die Admira wird genau die Aufbruchsstimmung brauchen, die Herzog mit seinem Auftritt angespornt hat. Denn nur wenn die richtige Trainerwahl gelingt, werden die „wahren Verehrer“ in Zweitligazeiten treu bleiben.