Vorsichtiges Aufatmen im Berliner Grunewald: Einen Tag nach Ausbruch des Feuers sind heute die meisten Flammen erloschen. Aber ein großes Problem bleibt: die stark abgesperrte Explosionsstelle, an der das Feuer ausgebrochen ist. Dort war die Explosionsgefahr noch so groß, dass Brandexperten und Polizei tagsüber nur mit gepanzerten Fahrzeugen heranfahren konnten. “Wir müssen damit rechnen, dass weiterhin Detonationen und Trümmer fliegen werden.”
Gepanzertes Feuerwehrauto im Einsatz
Ein Abbruchsachverständiger der Polizei sei mit einem Bergepanzer der Bundeswehr zu dem Gelände gefahren und habe sich erste Eindrücke verschafft, sagte Feuerwehrsprecher Thomas Kirstein. Diese würden bewertet, dann würden die Feuerwehrleute eine Einschätzung der Lage erhalten. Es hängt davon ab, ob auch Feuerwehrleute den Einsatzort betreten können und wann die nahe gelegenen Autobahn- und Bahnstrecken wieder geräumt werden können.
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Im abgesperrten Wald der Sprengstelle, wo es vereinzelt noch Flammen und Glut gab, ist im Auftrag der Feuerwehr auch ein gepanzertes Löschfahrzeug eines Privatunternehmens im Einsatz. Löschroboter aus Niedersachsen sollen in das abgesperrte Areal fahren und dort Wasser verteilen, sagte der Sprecher.
Der Sprengplatz wird seit der Nachkriegszeit genutzt, um alte Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg oder beschlagnahmten Sprengstoff zur Detonation zu bringen. Wegen der Gefahren wurde ein Sperrkreis von 1.000 Metern Radius gezogen.