Das iPhone 14 Max ist Berichten zufolge Wochen hinter dem Zeitplan zurück

26. Mai 2022 | 20:11 | 0 Kommentare

Vor kurzem berichtete Nikkei Asia, dass mindestens ein iPhone 14-Modell aufgrund von Lieferkettenbeschränkungen von Apple in China drei Wochen hinter dem Zeitplan zurückbleiben soll. Es war jedoch nicht bekannt, um welches Modell des iPhone 14 sich das Gerücht drehte. Nun erklärt Analyst Jeff Pu, dass es sich dabei um das iPhone 14 Max handeln soll.

Blockaden beeinträchtigen die Produktentwicklung

Laut Jeff Pu, Analyst bei Haitong International Securities, ist die Verzögerung beim iPhone 14 Max zum großen Teil darauf zurückzuführen, dass Apples Auftragshersteller Pegatron die Produktion während der jüngsten Blockade in Shanghai eingestellt hat. Das iPhone 14 Max wird voraussichtlich erst Ende August in die Massenproduktion gehen, wahrscheinlich einige Wochen bevor die neue iPhone-Linie bei einem Apple-Event im September vorgestellt wird.

Laut Quellen von Nikkei Asia befinden sich alle vier iPhone 14-Modelle derzeit in der Entwicklungsphase des EVT (Engineering Verification Test). Normalerweise absolvieren alle neuen iPhone-Modelle die EVT-Phase und gehen Ende Juni in die Verifizierungsphase über. Nach der Entwicklungsphase der neuen iPhones treten Apples große Assembler Foxconn und Pegatron in eine Phase ein, die als „Einführung neuer Produkte“ (NPI) bekannt ist. Hier wird der Herstellungsprozess definiert. Dem NPI folgen mehrere Verifizierungsprozesse, bevor die Massenproduktion beginnt.

Laut Pu werden das iPhone 14, das iPhone 14 Pro und das iPhone 14 Pro Max Anfang August in Serie produziert, Wochen vor dem iPhone 14 Max, so Pu. Unklar ist, ob die Verzögerung dazu führt, dass das iPhone 14 Max später als die anderen iPhone 14-Modelle ausgeliefert wird oder ob die Verfügbarkeit zum Marktstart stark eingeschränkt wird.

Apple hat die Anbieter angewiesen, die Produktentwicklung zu beschleunigen, um die verlorene Zeit auszugleichen, bevor die Verzögerung den typischen Produktionsplan beeinträchtigt, berichtet MacRumors. Der renommierte Analyst Ming-Chi Kuo ist derweil überzeugt, dass Apple die Verzögerung aufholen und damit die Verfügbarkeit im gewohnten Rahmen halten kann. Wie er auf Twitter schreibt:

„Meine neuesten Überprüfungen der Vertriebskanäle zeigen, dass Apple den Lieferplan für iPhone 14-Modelle seit der Sperrung in Shanghai nicht geändert hat. Obwohl das iPhone 14 Max hinterherhinkt, ist es immer noch unter Kontrolle, da Lieferanten Überstunden machen können, um den Zeitplan einzuhalten. “

(1/2) Meine neuesten Kanalprüfungen deuten darauf hin, dass Apple den Versandplan für iPhone 14-Modelle seit der Shanghai-Sperre nicht geändert hat. Das iPhone 14 Max hinkt hinterher, ist aber derzeit noch unter Kontrolle und Anbieter können Überstunden machen, um mit dem Kalender Schritt zu halten.

– Ming-Chi Kuo (@mingchikuo) 26. Mai 2022

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