12.07.2022, 00:4812.07.2022, 01:07
Am Weihnachtstag 2025 wurde nach jahrelanger Vorbereitung das James-Webb-Teleskop ins All geschossen. In einer Umlaufbahn rund 1,5 Millionen Kilometer von der Erde entfernt soll es Bilder liefern, die der Menschheit bisher nicht zugänglich waren. Forscher erhoffen sich davon neue Ideen über den Weltraum.
Am Montag war es soweit: Ein erstes Farbbild wurde der Öffentlichkeit präsentiert, aufgenommen vom Teleskop. Das Bild, das Sterne und Galaxien zeigt, ist die “tiefste und schärfste Infrarotansicht des Universums, die bisher aufgenommen wurde”, sagte die NASA.
Bei der Präsentation des Bildes waren auch US-Präsident Joe Biden und Vizepräsidentin Kamala Harris anwesend. Beide drückten ihre Begeisterung für das Bild aus dem Weltraum aus. Biden sprach von einem “historischen Tag”, Harris von einer “spannenden neuen Hauptstadt bei der Erforschung unseres Universums”.
Die NASA plant, am Dienstag weitere Bilder zu veröffentlichen. Unter anderem sollen der sogenannte Carina-Nebel, eine Art Gaswolke, und der außerhalb unseres Sonnensystems befindliche Planet „Vespa-96 b“ zu sehen sein.
Die NASA erhofft sich von den Bildern des James-Webb-Teleskops neue Einblicke in die Zeit nach dem Urknall. Die Entwicklung des Megaprojekts dauerte etwa 30 Jahre und kostete etwa 10 Milliarden US-Dollar. Im Dezember passierte es dem Hubble-Teleskop, das seit 30 Jahren im Einsatz war. (tupfen)
Heute, am 8. Juli, um 11:15 Uhr, war es soweit: 99 Prozent der Weltbevölkerung hatten für einen kurzen Moment Sonnenlicht. Das sagt zumindest ein User in einem Reddit-Post. Während 6,4 Milliarden Menschen direktes Sonnenlicht sahen, befanden sich 1,2 Milliarden Menschen gleichzeitig in der Abenddämmerung. Aber ist es wirklich so?