Kerzenlicht: Bei einem allgemeinen Stromausfall funktioniert die tägliche Infrastruktur nicht mehr. (Archivbild)
Keystone / Walter Bieri
Stromausfälle sind in der Regel nur von kurzer Dauer und in wenigen Stunden behoben. Aber wenn es etwas länger dauert, sollten Sie darauf vorbereitet sein. Denn im Alltag hing es sehr stark vom Strom ab.
Die Schweiz sollte nicht sofort eine Apokalypse befürchten, auch wenn Stromausfälle aufgrund von Engpässen in der aktuellen Krise sehr wahrscheinlich sind. Und dann ist nicht nur das Licht aus, sondern auch das Telefon und der Computer sind tot, dann bleibt die Heizung kalt, es gibt kein warmes Wasser. Kurz gesagt: Die offensichtlichsten Dinge funktionieren nicht mehr.
Das Wichtigste bei einem Stromausfall sei die Schadensbegrenzung, wie das Bundesamt für wirtschaftliche Landesversorgung in einer Empfehlung schreibt: „Insbesondere soll verhindert werden, dass Menschen in Gefahr geraten.“ Ältere und alleinstehende Personen sollten auf keinen Fall allein gelassen werden, für in Aufzügen eingeschlossene Personen sollte dringend Hilfe organisiert werden. Gegenseitige Unterstützung in der Nachbarschaft hilft, die schlimmsten Schwierigkeiten zu überwinden.
Mit der richtigen Ausrüstung und ein paar einfachen Handgriffen lässt sich jede Unterbrechung recht gut kontrollieren. Daher ist es klug, sich auf Ausnahmesituationen gut vorzubereiten und Prioritäten richtig zu setzen.
Bei Stromausfall funktioniert nichts
Elektrische Geräte können ohne Strom nicht funktionieren. Nein! Wasserpumpen in Hochhäusern fallen aus, Elektroherde bleiben kalt, Kühlschränke heizen sich auf. Zapfsäulen fallen an Tankstellen aus, Geldautomaten funktionieren nicht, öffentliche Verkehrsmittel halten an, Lichter bleiben aus: zu Hause, bei der Arbeit, auf der Straße und in Tunneln.
Wer früher daran denkt, kommt mit einem Stromausfall besser zurecht. Überlegen Sie also: – wie Sie ohne Strom eine warme Mahlzeit zubereiten können, – ob Sie langlebige Lebensmittel auf Lager haben, – wie Sie Licht ins Dunkel Ihrer Wohnung bringen können, – wie Sie wichtige Nachrichten hören können, – wie Sie kann zumindest in der kalten Jahreszeit ein Zimmer in Ihrer Wohnung warm halten.
Warme Mahlzeiten können mit einem Campingkocher, einem Fondue mit Brenngas/Brennstoff oder einem Außengrill (nur im Freien verwendet!) zubereitet werden.
Kerzen und Laternen, Batterien, Ersatzlichter und Streichhölzer gehören in jeden Haushalt.
Kurbeltaschenlampen eignen sich übrigens besonders gut, denn damit lassen sich oft Handyakkus aufladen.
Während des Stromausfalls sollten Kühl- und Gefrierschränke möglichst geschlossen bleiben, damit Lebensmittel länger gelagert werden können. Bewahren Sie außerdem einen kühlen Kopf und informieren Sie sich im Radio oder im Internet (falls es noch geht). Wichtig ist auch, einen Trinkwasservorrat (in Eimern oder Fässern) anzulegen, wenn der Lichtschnitt länger dauert.
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