Das ÖFB-Team im Duell mit Frankreich vor dem finalen Härtetest

Auf die österreichische Fußball-Nationalmannschaft wartet am Freitag der letzte Härtetest in der League of Nations. Das ÖFB-Team trifft im Wiener Happel-Stadion auf den nahezu erschöpften französischen Weltmeister, der mit seinen Hauptdarstellern Karim Benzema, Kylian Mbappe und Antoine Griezmann angereist ist. Mit einem Erfolgserlebnis gegen die „Blues“ würden die Österreicher auf den Aufwärtstrend unter der Führung des neuen Teams Ralf Rangnick verweisen.

Rangnicks großes Ziel ist es, dass nach den lange erfolgreichen Auftritten gegen Kroatien (3:0) und Dänemark (1:2) die nächste gute Leistung folgt. „Nach diesen beiden Spielen geht es jetzt nicht nur darum, unsere Leistung zu bestätigen, sondern auch einen weiteren Schritt nach vorne zu machen“, sagte der Deutsche am Donnerstag.


Auch die Leistung gegen Dänemark war besser als gegen Kroatien, „auch wenn das Ergebnis nicht so war, wie wir es uns vorgestellt hatten. Aber am Ende geht es natürlich auch darum, Punkte zu holen. Wir wollen versuchen, das Spiel zu gewinnen, indem wir selbst entscheiden “, erklärte Rangnick.

Rangnick: „Angriff ist die beste Verteidigung“


Trotz des scheinbar übermächtigen Gegners ist vom ÖFB-Team kein Abwehrkampf zu erwarten. „Immer wenn wir proaktiv waren, hatte der Gegner Probleme“, betonte der 63-Jährige. “Angriff ist die beste Verteidigung gegen diese Gegner.”


Um gegen Frankreich erfolgreich zu sein, müsse alles zusammenpassen, sagte Rangnick. „Auf jedes Detail kommt es an. Wir müssen Fehler in der Abwehr minimieren und versuchen, möglichst viele Chancen zu kreieren und umzusetzen. Wir wissen, dass wir uns gegen Dänemark verbessern müssen.“


Gefordert ist eine kompakte Teamleistung


Dabei ist es wichtig, dass das Team als Einheit agiert. „Wenn wir gewinnen wollen, müssen wir perfekt spielen und dürfen keine Fehler machen. Bei allem Respekt vor Dänemark, aber Frankreich hat noch mehr individuelle Qualität. Wir müssen als Mannschaft alles investieren: den Willen zu laufen, Fehler auszumerzen.“ zu anderen. Wenn wir das tun, wenn wir das tun, haben wir eine Chance, Punkte zu sammeln oder sogar zu gewinnen “, sagte Rangnick.


Laut dem Teamchef sei man eine “große Erwartung” und fordere: “Wir sollten das Spiel auch ein bisschen genießen.” Das könnte bei Gegnern wie Benzema eine schwierige Aufgabe werden. Der Stürmer war maßgeblich am Champions-League-Sieg von Real Madrid beteiligt und wurde von Rangnick hoch gelobt. “Er ist nicht frei und er ist sich nicht zu schade, gegen den Ball zu arbeiten.”


Mbappe fragwürdiger Gebrauch

AFP

Ob Mbappe neben Benzema angreifen wird, ist noch offen. Der PSG-Star, den Rangnick vor ein paar Jahren beinahe nach Leipzig geholt hätte (“Wir stimmen seinen Eltern zu”), hat Knieprobleme. Für den ÖFB-Trainer ist Mbappe derzeit wohl der beste Fußballer der Welt. „Er ist ein großartiger Spieler, im Moment angesichts seines Alters und seiner Stärke das Maß aller Dinge, wenn er auf dem Boden bleibt. Er hat so ziemlich alles, was man braucht, um ein moderner Stürmer zu sein“, sagte Rangnick.


Sollte Mbappe ausfallen, wäre ein prominenter Ersatz verfügbar. Leipzigs Profi Christopher Nkunku wurde kürzlich zum besten Spieler der deutschen Bundesliga gekürt. „Das Wichtigste ist, die Zustellung zu stoppen und so wenig Bälle wie möglich in unseren Strafraum zu lassen“, sagte Rangnick der französischen Offensivkraft.


Frankreich unter Druck


Die Gäste stehen im Prater unter Druck, immerhin halten sie nach den ersten beiden Spielen der Nations League gegen Dänemark (1:2) und Kroatien (1:1) nur einen Punkt. Diese enttäuschende Leistung kann auch mit gewissen Ermüdungserscheinungen zu tun haben. „Es ist nicht einfach, Spieler dazu zu bringen, am Ende einer langen Saison alles zu geben“, sagte Rangnick. „Wir haben das ganz gut gemeistert. Die Spiele sind etwas Besonderes für uns, was es uns vielleicht etwas leichter gemacht hat.“


Der Chef des französischen Teams, Didier Deschamps, rotierte im zweiten Spiel zehn Positionen, Rangnick nur eine weniger. Wie seine Startelf am Freitag aussehen wird, ließ der Bundestrainer offen. Rangnick gab zu, dass er viele Möglichkeiten hatte. „Wir werden versuchen, das möglichst coolste Team zu präsentieren, aber wir werden auch versuchen, das bestmögliche Team zu präsentieren. Viele Leute wurden davon angezogen, daher ist die Aufstellung nicht so einfach.“


Rangnick muss wohl auf Christoph Baumgartner verzichten, der Hoffenheimer Legionär ist krank. Zudem dürften die Patienten Stefan Posch und Marco Friedl ausfallen.

Leave a Comment

Your email address will not be published. Required fields are marked *