Daumen drücken für “archivarisch”.

Eigentlich war die Rechnung ganz einfach: Drei Siege in den letzten drei Spielen des Aufstiegs-Playoffs und die Herren von der Union Sparkasse Korneuburg wären Meister. Doch nach dem Misserfolg des Auffahrtstages gegen Tirol (33:36) – nach einer katastrophalen ersten Halbzeit – half auch der klare Sieg in Graz (37:24) am Sonntag nicht viel.

Vor der Schlussrunde haben es die Korneuburger nicht mehr in der Hand. Drei Teams sind zwei Punkte vom kommenden Samstag entfernt und können den Titel noch gewinnen, die Tiroler haben die besten Karten. Wir haben alle möglichen Szenarien geprüft und geklärt:

Tirol wird Meister, wenn …

… gewinnt oder remis in Hollabrunn. Oder wenn man in der Weinviertel Arena mit maximal einem Tor Unterschied verliert, ist es egal, wie Korneuburg spielt.

Oder man verliert mit weniger als acht Toren und Korneuburg schlägt Traun nicht. Deshalb müssen die Korneuburger die Daumen über den “Rivalenbogen” drücken.

Korneuburg wird Meister, wenn …

… Traun gewinnt und gleichzeitig Tirol gegen Hollabrunn verliert. Allerdings nicht mit einem Unterschied von mehr als acht Toren, denn dann würden die Hollabrunner feiern. Da? Denn wenn drei Teams die gleiche Punktzahl haben, entsteht eine Mini-Tabelle, in der nur direkte Duelle enthalten sind. Verliert Innsbruck mit weniger als eins, hilft auch ein Sieg Korneuburg nicht.

Hollabrunn wird Meister, wenn …

… der UHC die Tiroler mit acht Toren bezwang. Dann ist es egal, wie die Korneuburger Traun spielen.

Für Korneuburg-Sektionschef Matthias Keusch wird es ein Nervenzusammenbruch: „Ich sehe unsere Chancen ziemlich intakt und freue mich auf Unterstützung. Wir drücken Hollabrunn die Daumen, aber nicht zu fest (lacht).“ Eines steht für ihn jedenfalls fest: „Egal ob wir Erster oder Zweiter werden, es war und ist eine tolle Saison.“

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