Coronavirus
Wiens Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) hat kein Problem mit der Impfpflicht. “Ich werde nicht dagegen ankämpfen. Das war nicht unsere Idee in Wien, wir haben sie unterstützt”, sagte er. “Er war nicht der große Heuler.”
23.06.2022 13.15
Online ab heute, 13.15 Uhr
Das geplante Engagement hat zu vielen Missverständnissen und Missverständnissen geführt. „Wenn es zu einer negativen Emotion gegenüber der Impfung führt, was meiner Meinung nach der Fall ist, ist es wahrscheinlich klüger, die Impfung abzuschaffen“, sagte Hacker.
Dies bedeutet jedoch nicht, dass die Impfung abgeschafft werden sollte. Hier brauchen Sie Motivation. Der einzige Grund, warum die Omicron-Welle eine geringere Belastung für die Krankenhäuser bedeutete, war, dass die Impfrate hoch war, stellte er fest.
Notwendige restriktive Maßnahmen
Leider lag Hacker auch bei der Zahl der Infektionen richtig. Prognosen deuten seit vielen Wochen darauf hin, dass es eine Sommerwelle geben wird. Deshalb wurde die Maskenpflicht in Wien nicht vollständig abgeschafft und wird in den öffentlichen Verkehrsmitteln weiterhin aufrechterhalten. Allerdings zeichnet sich nun ab, dass die Krankenhäuser wieder einmal stark belastet sind, auch weil es in der Urlaubszeit weniger Mitarbeiter gibt. Es besteht auch die Gefahr von Herbstfluten.
Der Abteilungsleiter war überzeugt, dass wohl wieder restriktive Maßnahmen eingeführt werden müssten. „Und das in ganz Österreich, nicht nur in Wien.“ Neben einer Ausweitung der Maskenpflicht müsse auch das Testsystem „geboostet“ werden. Dies hindert beispielsweise positive Menschen daran, Sommerfeste zu besuchen. “Wenn es wirklich dramatisch wird, wird es wahrscheinlich auch Debatten über 2-G-Regeln oder ähnliches geben.”