Der Amtstierarzt habe bereits Proben von den zerrissenen Schafen genommen, sagte er. Sie werden nun zur weiteren Abklärung und genauen genetischen Untersuchung eingeschickt. Aufgrund des Rissmusters ist derzeit von einem großen Raubtier auszugehen.
Die Leichen von Schafen waren von einem Jäger in der Runde entdeckt worden. Laut einem Bericht des ORF Tirol wurden am vergangenen Samstag etwas mehr als 80 Tiere beweidet. Sie befanden sich in einem Bereich, der durch einen drei Meter hohen Elektrozaun gesichert war. Es war nirgends beschädigt.
Der „Wolf-Bär-Luchs“-Vorstand sei bereits aktiv, teilte LHStv mit. Josef Geisler (ÖVP). Über den Umgang mit auffälligen Tieren muss die im vergangenen Jahr eingesetzte fünfköpfige Expertengruppe entscheiden. Das Landesverwaltungsgericht hob einen im Herbst ergangenen Tötungsbeschluss auf, der aufgrund der Einschätzung des Kuratoriums ergangen war.